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Drei Tage in Quiberon

Drei Tage in Quiberon

Der BLITZ!-Filmtipp:


Drei Tage in Quiberon

Romy Schneiders letztes Interview gab sie einem Stern-Journalisten (im Film: Robert Gwisdek), da sie dem an seiner Seite agierenden Fotografen (Charly Hübner) vertraute. Dieser leicht kotzbrockige Schreiber begleitet sie drei Tage im französischen Quiberon, wohin sich die angeschlagene Schauspielerin zurückzog. Zuvor hat sie zu exzessiv gelebt, zu viel Alkohol zu sich genommen, ihren Kindern zu wenig Zeit eingeräumt, und irgendwie ist sie auch pleite, die Ehe mit Daniel Basini gescheitert. Marie Bäumer spielt diese zerbrechliche und gebrochene Frau, die ein Jahr später sterben wird. Das hat man natürlich im Hinterkopf. Aber Marie Bäumers traumwandlerisches Spiel fesselt den Zuschauer. Dafür hätte die herausragende Hauptdarstellerin auf der Berlinale eigentlich einen Bären verdient. Aber die Jury fällte dieses Jahr bekanntlich sehr eigenartige Entscheidungen. Nichtsdestotrotz wird dieser Film garantiert die Kinozuschauer begeistern.


Drei Tage in Quiberon

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BLITZ! Stadtmagazin

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Wort: Carola Kinzel

Bild: Prokino