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La Mélodie - Der Klang von Paris

La Mélodie - Der Klang von Paris


Irgendwie hat man das Gefühl, das alles schon mal gesehen zu haben: Geiger, zurzeit ohne Engagement, erhält den Job, einer schwierigen Klasse im ebenfalls schwierigen Pariser Vorort das Geigenspiel beizubringen. Das macht er mit viel Strenge, was die Schüler nicht so begeistert. Er selbst droht daran zu zerbrechen, auch wenn es Talente zu fördern gilt, unter ihnen Arnold (vom jungen Schauspieltalent Alfred Renely toll gespielt). Und dann bekommt der Geigenlehrer auch noch ein Tourneeangebot! Was wird dann aber aus den Kindern, denen er ein Konzert in der Philharmonie versprochen hat? Der Film ist ein Tipp für solche Zuschauer, die es gern ein wenig süßlich haben und Gefühle der vorhersehbaren Art auch mögen. Die sich anbietende Sozialkritik ist hier meist nur angerissen, um den Fluss des Filmes weiter nach vorn zu bringen, und damit geht es ohne größere Konflikte gen Höhepunkt.
Bamse - Der liebste und stärkste Bär der Welt

Bamse - Der liebste und stärkste Bär der Welt


Hut ab vor all jenen Verleihern, die dafür sorgen, dass auch Kinderfilme in unsere Kinos kommen, die nicht aus den amerikanischen Kassenschlagerschmieden stammen. Dieser hier kommt aus Schweden und erzählt uns vom kleinen Bären Bamse - der mit den Superkräften, die er aber nur erlangt, wenn er Omas Donnerhonig zu sich nimmt. Und diese Kräfte setzt er für seine Freunde im Wald ein. Aber es gibt auch Neider, wie den hinterhältigen Fuchs, der die Oma entführt und mit seiner Räubertruppe alle Süßigkeiten stiehlt. Eine abenteuerliche Suche führt Bamse und seine Freunde in den dunklen Trollwald. Es geht also um solche Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt undabei schon ab und zu ganz schön zur Sache. Aber die jüngeren Zuschauer werden ja in der Regel von älteren ins Kino begleitet, die zarte Kinderseelen im Zweifelsfall wieder beruhigen können. Reizende Animationen zeugen vom liebevollen Herangehen der Macher.
Bild: Prokino Bild: MFA
Wonder Wheel

Wonder Wheel


Man wird das Gefühl nicht los, Woody Allen könne einfach nicht anders, als einen Film nach dem anderen zu drehen. Klassiker hat er ja erschaffen, ein paar weniger herausragende Streifen waren auch dabei. Ob der hier zum Klassiker taugt, sei dahingestellt. Jedenfalls hat Allen erneut ein erlesenes Ensemble an Darstellern vor die Kamera locken können, wie Kate Winslet, Justin Timberlake und James Belushi. James betreibt auf Coney Island ein Riesenrad namens Wonder Wheel, Kate kellnert, und Justin gibt den Bademeister, der Zeuge einer irren Geschichte wird. Eines Tages taucht nämlich eine junge Frau auf, die behauptet, die Tochter des Riesenradbetreibers zu sein. Doch nicht nur das, sie hat sich auch noch mit windigen Typen eingelassen, die jetzt hinter ihr her sind. Klingt nach Allen klaut bei Allen. Ist auch so, und wenn Kate Winslet vergangenen Zeiten nachtrauert, kann das das Publikum schließlich auch ...
Pitch Perfect 3

Pitch Perfect 3


Die Poster suggerieren: Das ist nun der dritte und letzte Teil. Na, wenn der so erfolgreich wird wie die ersten beiden … Immerhin kostete der zweite 30 Millionen Dollar und spielte 250 ein! Man sollte bekanntlich aufhören, wenn man sich auf dem Höhepunkt befindet, was die Macher hoffentlich im Hinterkopf haben! Dieses Mal haben die weltmeisterlich a cappella singenden Mädels Sehnsucht nach erneuten gemeinsamen Auftritten. Schließlich sind sie ja nach dem Schulabschluss auseinandergegangen und schlagen sich jetzt mehr oder minder tapfer durch die Arbeits- und Studienwelt. Als Aubrey davon hört, dass bei den in Europa stationieren US-Soldaten regelmäßig Konzerte mit amerikanischen Künstlern stattfinden, aktiviert sie die Barden Bellas erneut. Die sehen sich dann vor Ort beim Event mit echten Musikern konfrontiert, solchen mit Instrumenten. Und gegen die muss man erst einmal kräftig ansingen können.
Bild: Warner Bros. Bild: Universal
BLITZ! Stadtmagazin

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Wort: Carola Kinzel