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Pfingsten und Frühsommer 2018

Erlebnisse schenken



Limp Bizkit

Limp Bizkit

Limp Bizkit auf der Peißnitz

Zugabe in Halle

Auf der Bühne sind Limp Bizkit nach wie vor eine der großen Attraktionen im Heavy Rock und so bahnt sich für die Rückkehr der Nu Metal Pioniere um Frontmann Fred Durst (Foto) ein Sensationserfolg an. Bereits 40.000 Tickets sind für die Sommertermine in Deutschland über den Tisch, die Konzerte in Dresden, Mannheim und Kassel waren bereits drei Monate im Voraus ausverkauft. Die Fans können sich jedoch auf weitere Gigs freuen, auf Grund der phänomenalen Nachfrage hat die Band sechs Zusatzkonzerte für den August angekündigt, eins davon im Osten. Limp Bizkit spielen am 17. August in Halle auf der Peißnitzinsel! Seit ihrer Gründung 1994 in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida beeinflussten Durst & Co. eine Unzahl von Musikern. Ihr innovativer, mitreißender Mix aus peitschenden Rhythmen, massiven Gitarrenwänden und funkigen HipHop-Elementen, der Nu Metal, ist eine Neuinterpretation der Crossover-Musik aus den frühen 90ern. Er funktioniert bis heute!
www.mawi-concert.de

Wort und Bild: P.D.




Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast

Freestyle vom Feinsten

Manch einer reibt sich kurz nach Beginn der Show die Augen, weil er sich auf der Straße und nicht im schicken Krystallpalast Varieté wähnt. Doch der Effekt ist selbstverständlich beabsichtigt! Freestyle holt die Kunst der Straße auf die Bühne. Coole Tänzer, Sportler und Typen erobern das Terrain in der Magazingasse. Basecaps, Trainingsanzüge und Basketbälle sind varietétauglich, auch Fahrräder und ein Kaugummi spielen ihre Rolle.
Die neueste Produktion des Krystallpalasts kommt ohne Worte und Moderator aus, mutet völlig anders an als alles bisher hier Gesehene und passt dennoch perfekt ins elegante kleine Rund. Warum? Weil auch die Kunst der Straße unterhält und erstaunt. Was diese Leute können, löst Beifallsstürme aus, komische Momente fehlen ebenso wenig wie die berühmten offen stehenden Münder.
Balazs Földváry aus Ungarn fährt auf engstem Raume kunstvoll Rad, während der Belgier mit dem Künstlernamen Bavo Freestyles den Basketball in keiner Lage und Situation aus der Hand gibt. Selbiges trifft auch auf Naoto Okoda zu, bloß dass es sich in den Händen des Japaners um superschnelle Jojos handelt. Szilvi In The Air (noch einmal Ungarn) turnt an einem riesigen Rührstab durch die Luft, einer Spirale aus gebogenem Metall, da wird die Pflasterakrobatik regelrecht zu einer Lyrik für die Augen. Mithalten kann in diesem Falle nur noch die Topp Doggz Crew mit ihrem sympathischen, zum Teil synchronisierten Breakdance - die nicht synchronen Parts sind die beeindruckenden Soli von Hong, Luke und Snoop.
Die Ohren im Publikum endgültig zum Wackeln bringt Sebastian Stamm, welcher wie die Topp Doggz tanzen kann, zusätzlich jedoch noch in der Lage ist, die Gesetze der Schwerkraft zu besiegen. Am überlangen Mast einer Basketballanlage klettert, schwebt und rast er auf und nieder - ein unglaublicher Akrobat!
Nicht ohne Grund kommen wir erst zum Schluss auf Pippa The Ripper (Australien) und Maxime Poulon (Kanada) zu sprechen. Denn raffinierterweise hat uns die Dramaturgie beide zunächst völlig unterschätzen lassen, die Kaugummikauerin mit dem Charme einer Rotzgöre und den Flammenhemdträger, der nur im Weg zu stehen scheint. Alles Quatsch! Pippa überrascht später umso mehr mit Power-Hula-Hoop und Maxime als komischer Artist auf Kunstrad und Mini-Chopper, während der Kaugummi trophäengleich von Mund zu Mund geht ...
www.krystallpalastvariete.de

Wort: ELC / Bild: Stefan Hoyer


Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast

Streetart im Krystallpalast





Römertage

Römertage

Römertage in der Arche Nebra

Nahezu unbesiegbar

Vor 2.000 Jahren waren sie schon einmal da und marschierten kreuz und quer durch das riesige Imperium, um die Grenzen zu sichern. Auch hier in Mitteldeutschland hatten gelegentlich Legionen ihre Lager aufgeschlagen. In der Arche Nebra erinnert die Sonderschau "Roms Legionen unterwegs" an diese römische Armee, die mit eiserner Disziplin, neuester Kampf- und Waffentechnik und der Zahl ihrer Soldaten nahezu unbesiegbar war. Etliche ins Detail verliebte Dioramen zeigen anschaulich die Truppen auf dem Marsch, beim Aufschlagen ihrer Lager und beim militärischen Drill. Kleidung, Bewaffnung und Marschgepäck der Legionäre dürfen nicht nur bestaunt, sondern auch angefasst werden. Ergänzt wird die Schau durch römische Funde aus dem germanischen Grenzgebiet. Highlight dieser Sonderausstellung, die bis zum November zu sehen ist, sind die Römertage in der Arche Nebra am 2. und 3. Juni mit Germanen, Legionären, einer Gladiatorenschule und Kämpfen.
www.himmelsscheibe-erleben.de

Wort: TL / Bild: Legio XVII Albica