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Till Brönner

Till Brönner

Till Brönner in Dresden

Der Professor spielt!


Sein Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie am 30. Oktober ist ausverkauft, für den 12. Oktober im Kulturpalast bekommt Ihr derzeit Karten.

Aber elbauf, elbab wer weiß, wie lange noch? Schließlich ist Till Brönner alles andere als ein unbeschriebenes Blatt, ein empfehlenswerter Geheimtipp, ein hoffnungsvoller Newcomer. Im größten Gegenteil, der Mann ist virtuoser Trompeter, einzigartiger Jazz-Sänger und außerdem ein Entertainer. Die Welt der Musik kennt seinen Namen!
Über sein nach wie vor neues Album "The Good Life" sagt er selbst: "Es klingt, wie es heißt. Die Songs sprechen mir alle aus dem Herzen. Ruud Jacobs, Hollands Produzenten-Legende, hat es produziert und mich meiner tiefen Bewunderung für die großen Songs des 'Great American Songbook' wieder nahe gebracht. Herausgekommen ist das wahrscheinlich persönlichste Album seit Jahren."
Wenn er es im goldenen Spätsommer im Kulturpalast zu Gehör bringen wird, begleiten ihn seine kongenialen Kollegen Jo Barnikel (Keyboard), David Haynes (Schlagzeug), Christian von Kaphengst (Bass), Bruno Müller (Gitarre), Jasper Soffers (Piano) und Mark Wyand (Saxofon). Im Saal werden außerdem seine Schüler sitzen, wurde der Künstler doch 2009 zum Professor an der hiesigen Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" berufen. Seit dem Wintersemester 2009/10 lehrt er dort gemeinsam mit Professor Malte Burba, bei dem er einst selbst Unterricht hatte, im Fach Jazztrompete. Till Brönner studierte selbiges an der Hochschule für Musik in Köln.
Sein erstes eigenes Album "Generations of Jazz" erschien 1993 und wurde sogleich mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewürdigt. Bis heute hat er 18 Studioplatten aufgenommen, die meisten davon in Los Angeles. Auch als Produzent betätigte er sich (Hildegard Knef, Mark Murphy) sowie als musikalischer Gast, was nun gerade im Jazz keine Ausnahme, sondern eher die Regel ist. So spielte Till Brönner sämtliche Trompetenparts für das Album "Touch Yello" des Schweizer Duos Yello ein. Weiterhin saß er in Castingshow-Jurys ("X Factor"), trat vor US-Präsident Barack Obama auf und gastiert regelmäßig in der Carnegie Hall in New York, im Blue Note Jazz Club in Tokio und bei Jazz-Festivals rund um den Globus.
Der jugendlich wirkende Professor gilt vielen zudem nicht nur als bester deutscher Jazz-Musiker, er ist - wir fassen zusammen - ein künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Komponist, Produzent (sowie Fotograf!) mit einzigartiger Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Sound fasziniert er überall das Publikum.

www.mawi-concert.de


Termin:

12.10. Kulturpalast


Wort: P.D. / Bild: Rainer Keuenhof