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Chemnitz

Chemnitz

Gruppa Karl-Marx-Stadt

Diesmal nur eigene Lieder

Die Gruppa Karl-Marx-Stadt vereint Sibirien und tiefstes Erzgebirge im ehemaligen Karl-Marx-Stadt und macht uns osteuropäische Folklore erlebbar.
Vor fast genau zwei Jahren stellten wir die Band um den jungen russischstämmigen Musiker Alexey Potiy vor. Am 27. Januar steht im Weltecho die Record-Release-Party zu ihrem zweiten Album "Russkoje Disko" an.

BLITZ!: Was gibt es Neues?
Alexey: Die ursprüngliche Bandbesetzung mit Julian Dietzsch, Posaune, Bariton, Marching Horn, Thomas Blasko an der Trompete, Stephan Weiser an den Drums sowie Percussion und Alexey Potiy, Gesang, Gitarren, Bass, ist geblieben. Neu ist, dass wir für unser zweites Album nur eigene Lieder aufgenommen haben. Auf "Budem Weselitsja" waren noch ausschließlich Coverversionen in unserer Abwandlung zu hören. Als Extras haben uns einige Gastmusiker unterstützt, damit es etwas fetter klingt, und es gibt auch ein paar Stücke mit elektronischem Beat. Mit dabei waren Johann Ullrich am Baritonsax, Andre Börner, Tenorsaxofon, Altsaxofon, Klarinette, Norman Giolbas, Akkordeon, sowie Tim Wendler am Flügelhorn und der Trompete. Außerdem hat Marie Drummer von Princess in The Bottle auf ein paar Stücken gesungen, weil wir gern eine Frauenstimme haben wollten. Und es gibt noch einige Leute, die Chorpassagen beigesteuert haben.

BLITZ!: Habt Ihr Euren Sound verändert?
Alexey: Nein, unser Sound ist immer noch eng an die typischen Russen-Disko- und Balkanlinien gebunden, aber es sind etwas mehr Pop- und Rockelemente hinzugekommen. Es sind 13 Stücke, und wir haben sowohl die Lyrics als auch die Kompositionen komplett selbst zusammen geschrieben. Musikalisch geht es ziemlich querbeet von Funk über Balkan und Pop bis Polka, sogar ein richtiges Blasmusikstück haben wir mit drauf. Textlich geht es im wesentlichen um alltägliche Geschichten - die Hälfte in russisch und die andere Hälfte in deutsch gesungen. Letzteres vor allem für unser Publikum, damit sie die Lieder verstehen oder auch mal mitsingen können.

BLITZ!: Was ist bei der Record-Release-Party zu erwarten?
Alexey: Mit Loopolution, dem Geiger von Meniak haben wir einen Support-Act, der ziemlich interessante Musik macht. Und im Anschluss an unser Konzert, bei dem auch einige Gastmusiker dabei sein werden, gibt es eine Aftershowparty mit dem DJ-Team AG Schwebebalkan.

BLITZ!: Haben sich Eure Zukunftspläne verändert?
Alexey: Ein bisschen, es läuft gerade recht gut. Eventuell soll die Band auch etwas größer werden. Zunächst möchten wir natürlich noch mehr Auftritte haben, und es sind weitere Videos von uns in Arbeit.

www.gruppa-kms.de


Nächste Termine:

27.01. Chemnitz, Weltecho


Wort / Bild: Karsten Spehr