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Mario Thiel

Mario Thiel

Vorsicht, Thiel!

Die Sachsen rüsten auf


Die Sachsen rüsten weiter auf! Insgesamt sind im Freistaat mehr als 145.000 Gewehre und Pistolen registriert. Tendenz steigend. Zieht man jetzt mal die Sportschützen (circa 15.000) ab, lässt das auf eine riesige Anzahl Jäger im Freistaat schließen. Und das wiederum erklärt, warum man in sächsischen Wäldern nur selten auf freilaufende Bären, Rentiere oder Leoparden trifft. Die haben doch gar keine Chance, bei so vielen Gegnern. Zumal die scheinbar gleich ganze Waffenarsenale unterhalten, denn bei nur 27.500 Besitzern von Schusswaffen wären das rechnerisch etwa fünf Waffen pro Person. Das ist doch ungerecht! Wieso habe ich keine bekommen? Schließlich betont die AfD im Sächsischen Landtag, dass der Besitz von Waffen ein bürgerliches Grundrecht sei, das man nicht antasten sollte. Genau!
Immer wieder gibt es nämlich Bestrebungen, Waffen aus Privatbesitz zu verbannen. Dabei weiß doch jeder normal denkende Mensch, dass es keine größere Sicherheit vor den Gefahren dieser Welt gibt, als Waffen für jedermann. Gerade bei Überschwemmungen. Gut, manchmal läuft einer Amok mit Papas halbautomatischer Waffe, aber das sind Einzelfälle, die man nicht ständig überbewerten darf! Schwarze Schafe gibt es immer. Zumal die Sicherheit der Gemeinschaft schwerer wiegt als die Angst des Einzelnen vor durchgeknallten Individuen. Gerade jetzt! Ist es nicht auffällig, dass die Merkel gesagt hat, wir sollen uns Vorräte für die nächsten 14 Tage anschaffen? Davon abgesehen, dass sie mit keinem Wort Hinweise gab, was man da speziell holen soll, weshalb ich es bei Bier beließ, zeigt das doch nur, in welcher Gefahr wir uns befinden.
Warum versuchen denn viele Bausparkassen ihren Kunden zu kündigen? Warum schließen so viele Banken ihre Filialen? Selbst Wolfgang Bosbach zieht sich aus der Politik zurück. Warum? Weil es nicht mehr lohnt und die Katastrophe vor der Tür steht! Die Merkel will uns also zwar nicht verhungern lassen, aber gibt uns keine Waffen zur Verteidigung! In Texas zum Beispiel dürfen Studenten laut Gesetz offiziell mit Waffen zur Vorlesung kommen, damit Amokläufer keine Chance haben, auf Wehrlose zu schießen. Richtig! Nur wenn alle eine Waffe haben, ist Ruhe. Ich meine Frieden. Zwar gibt es immer noch Typen, die behaupten, in einem Raum ohne Schusswaffen ist noch keiner erschossen wurden. Aber was soll diese Haarspalterei? Wenn der Amokläufer eine Pumpgun hat, wird er sie natürlich nicht einsetzen, wenn ich auch eine Pumpgun ziehe. Doof ist nur, dass der Amokläufer seinen Waffentyp vorher nicht angibt, weshalb man früh gar nicht weiß, welche Knarre man einstecken soll. Denn wenn der mit einer Maschinenpistole kommt und ich nur die Pistole bei mir habe, scheint das schon unfair … Vielleicht sollte man durchsetzen, dass sich Amokläufer vor ihrer Tat melden und den geplanten Waffentyp angeben müssen. Oder man begrenzt die Munition, indem man sagt: 50 potenzielle Opfer, also maximal 2.000 Schuss. Wenn er das nicht schafft, ist er eine Amoklusche! Wer will das schon sein? Dann schon lieber ein Polizist, der seine Maschinenpistole verliert. Ist aber nicht sooo schlimm. Ich habe auch schon mal was liegen lassen … S isso!
Ciao, Euer Mario


Internet:

www.vorsicht-thiel.de


Wort: Mario Thiel / Bild: Tobias Kade