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Ein ganzes halbes Jahr

Ein ganzes halbes Jahr


Er war einst ein erfolgreicher Banker. Seitdem er nach einem Unfall allerdings im Rollstuhl sitzt, ist aus ihm ein mürrischer, launischer, depressiver Mann geworden. Er ist auf Hilfe angewiesen, braucht Pflege. Da kommt Louisa, die so ganz anders ist als er. Sie kommt aus einer Kleinstadt, war zufrieden mit ihrem schlichten Leben, doch leider verlor sie ihre sie zufriedenstellende Arbeit in einem kleinen Café. Und jetzt soll sie für ein halbes Jahr Will pflegen. Da sie unkompliziert auf ihn zugeht und kein Bedauern zeigt, verstehen sich die Beiden immer besser, verlieben sich letztendlich ineinander. Aber das Schicksal hat andere Dinge mit ihnen vor. Mehr dazu im Filmtheater Eures Vertrauens. Die Verfilmung beruht auf dem Bestseller von Jojo Moyes. In den Hauptrollen des tränenrührigen Stückes agieren Emilia Clarke (bekannt aus "Game of Thrones") und Sam Clafin ("Die Tribute von Panem").
Central Intelligence

Central Intelligence


Wer auf Blödel-Action steht, ist hier richtig: Bob war einst der Loser der Schule, dick, schwabbelig, unsportlich und das ideale Mobbingopfer. Inzwischen ist aus ihm ein erfolgreicher CIA-Agent geworden, und er steckt mittlerweile in einem sportlich gestählten Körper. Allerdings braucht er bei seinem neuen Fall Hilfe und erinnert sich eines ehemaligen Mitschülers und damaligen Sportasses. Allerdings ist der - man ahnt es - nunmehr eine Art Langweiler, ängstlich und in seinem Beruf aufgegangen. Er ist Buchhalter geworden. Logisch, so einer hat eigentlich keine Lust auf Verfolgungsjagden und Schießereien, und deshalb sagt er beständig nein, wenn Bob ihn um Mithilfe bittet. Was der allerdings ignoriert, und so reitet er den Armen immer weiter in den Fall hinein. Regisseur Rawson Marshall Thurber bleibt sich und seiner Masche à la "Voll auf die Nüsse" und "Wir sind die Millers" treu.
Bild: Warner Bros. Bild: Claire Folger/Warner Bros.
Ma Ma - Der Ursprung der Liebe

Ma Ma - Der Ursprung der Liebe


Penélope Cruz hat hier die Rolle einer eigentlich starken Frau übernommen, einer arbeitslosen Lehrerin, die glücklich ist, einen Brustkrebs überstanden zu haben und dann schwanger wird, nachdem sie eine neue Liebe gefunden hatte. Doch dann kommt der Krebs zurück und die zweite Brust ist betroffen. Während andere den Kopf in den Sand stecken oder vor Selbstmitleid zerfließen würden, kämpft sie. Die Cruz spielt - wie eigentlich immer - hervorragend. Sicherlich ist der Film insgesamt ein wenig zu lang, aber er hat auch seine Stärken - viele Themen sind einfühlsam miteinander verknüpft. Ein Melodram, das seine Hauptfigur nicht einfach beim Sterben begleitet und das sicherlich vor allem bei Frauen im Kino sehr gut ankommen wird. Irgendwie eine auch erfrischende Art, das Thema unkonventionell anzugehen. Und vor allem: Neben der Hauptdarstellerin agieren weitere überzeugende Schauspieler.
Smaragdgrün

Smaragdgrün


Der abschließende dritte Teil der Edelsteintrilogie kommt nun in unsere Kinos. Die Fans scharren schon mit den Hufen. Wer die beiden Vorgänger nicht gesehen hat, wird sich nicht so leicht hineinfinden in die komplexe Geschichte. Die junge Zeitreisende Gwendolyn zweifelt diesmal daran, dass Gideon sie wirklich liebt, nicht vielleicht doch mit ihrem Gegenspieler unter einer Decke steckt. Als sie und Gideon allerdings eine erneute abenteuerliche Flucht in die Vergangenheit antreten müssen, wird es wieder spannend. Sie werden verfolgt, tanzen auf rauschenden Bällen und müssen immer auf der Hut sein. Und das mit der Liebe wird dann auch noch in den reichlich zwei Stunden Film geklärt. Die wahren Fans der Reihe werden wieder ihren Spaß daran haben, auch wenn es diesmal vielleicht ein paar Aspekte weniger in Sachen Mädchenschwärmereien gibt, wie tolle Klamotten und schnuckelige Jungs...
Bild: MFA Bild: Concorde


Wort: Carola Kinzel