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Marcus-Andreas Mohr

Marcus-Andreas Mohr

Marcus-Andreas Mohr

Natürlich, ehrlich, lebensnah


Hallo Marcus! Oder Andreas?
Das ist eine lange Geschichte, das heißt, dass ich den Doppelnamen Marcus-Andreas von meinen Eltern bekommen habe, ohne Auszeichnung eines Rufnamens. Meine Familie nannte mich Andreas. In meiner späten Jugend wurde ich von meiner damaligen Freundin nur mit Marcus angesprochen und viele neue und alte Freunde und Bekannte kamen echt durcheinander, wenn einmal von Andreas und ein anderes Mal von Marcus die Rede war. Ein Freund fing dann an, mich MAM zu nennen. Das fand ich ziemlich konsequent und habe mir das dann auch so angenommen. Seit meinem Design-Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle habe ich dann in meiner Selbständigkeit entsprechende Geschäfts- beziehungsweise Dienstleistungszweige mit meinen Initialen gestartet: mam-art (Malerei), mam-form (Gestaltung). Davon übrig geblieben ist mam-foto (Fotografie), so heißt nun auch das Studio in der Bölbergasse 4.

Du bist Hallore, Halunke oder Hallenser?
Hallore? Nein! Halunke? Sind doch die Zugezogenen. Ja, stimmt irgendwie, ich bin gebürtiger Eisleber. Da hab ich aber keinen Bezug mehr zu, bin mit meinen Eltern schon als Kind nach Halle gezogen. Emotional mag ich das Mansfelder Land, und den Dialekt dort finde ich auch total sympathisch, echt! Aber eigentlich bin ich Hallenser! Steh ich zu, es gibt vieles an Halle, was ich mit mir vergleichen kann. Halle ist erstmal total grün, hat eine wechselvolle, lange Geschichte, es gibt einige schöne Ecken, die kennt nur der Hallenser, und es gibt viele nicht so schöne Ecken, die kennen die meisten Nicht-Hallenser!

Bild von Marcus-Andreas Mohr

© Marcus-Andreas Mohr

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Wen oder was fotografierst Du am liebsten?
Der vorangegangenen Antwort entsprechend fotografiere ich größtenteils in Halle. Halle selbst habe ich ziemlich intensiv aus der Luft porträtiert (Bildband "Halle von oben", erschienen im MDV). Am Boden fotografiere ich ohne Schnickschnack und Schnörkel. Ich mag es authentisch, natürlich, ehrlich, lebensnah. Das ist vielleicht ein Grund, warum ich im Auftrag zum größten Teil Reportage- und Dokumentarfotografie betreibe. Da wird nichts geschönt. Man muss vorausschauen und die passenden Situationen festhalten, im Idealfall eine Geschichte erzählen, zumindest immer an der Realität bleiben. Ich denke, diese Sichtweise spiegelt sich auch in meinen persönlichen Porträts wieder. Mir ist Vertrauen wichtig, und es ist schön, wenn es beim Fotografieren zu einer Nähe kommt, ohne sich nah zu sein. Wenn das in den Bildern sichtbar wird, denke ich, sind sie gut, und im Idealfall sprechen sie den Betrachter auf diese Weise an.


Internet:

www.marcus-andreas-mohr.de

Bild von Marcus-Andreas Mohr

© Marcus-Andreas Mohr

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