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Power To Change - Die Energie-Rebellion

Power To Change - Die Energie-Rebellion


Bei unserem Dokumentarfilmtipp des Monats geht es um die Energiewende. Eigentlich müsste sich jeder dessen bewusst sein, dass ein "Weiter so!" einfach nicht mehr machbar ist, aber gesunder Menschenverstand setzt bekanntlich aus, wenn die Dollarzeichen in den Augen selbige verkleben. Dagegen setzt der Film, wenngleich auch nicht immer, entsprechende, bis zu Ende gedachte Lösungsvorschläge. Energierebellen sind hier Menschen, die sich von Berufs wegen damit beschäftigen, (Hobby-)Erfinder. Und nicht alles, was ausgedacht wird, führt zum Erfolg. Rebellion ist eben Kampf. Regisseur Carl-A. Fechner (von ihm stammte schon die "4. Revolution - Energy Autonomy") geht emotional ans Thema heran, vertraut auf klug gemachte Montagen und gute Schnitte. Eine Empfehlung u.a. auch für ältere Schüler als gute Ergänzung zum Unterricht. Ach und übrigens: Mit grüner Energie lässt sich sogar Geld verdienen...
Batman vs. Superman: Dawn of Justice

Batman vs. Superman: Dawn of Justice


Die Gerechtigkeit bricht an. Klingt irgendwie gut, wenn aber auch nicht ganz neu. Es gab schließlich bereits mehrere Zeichentrickverfilmungen des Stoffes, in dem Superman und Batman aufeinandertreffen und sich nicht so ganz grün sind, einander bekämpfen. Und dann droht zudem die Menschheit mal wieder unterzugehen. Die Macher haben sich mit ihrem Werk mehr als zurückgehalten, selten gab es so viele Heimlichkeiten. Kann durchaus sein, dass nicht alles so gelungen ist, wie man es sich vorgestellt hat: Unter anderem wurde der Starttermin mehrfach verschoben - mal nach hinten, mal nach vorne. Das Drehbuch musste zuvor auch umgeschrieben werden ... Hat schließlich genug gekostet und sollte wie immer mehr einspielen, als man ausgegeben hat. Ob Batman und Superman vielleicht bereits ihren filmischen Horizont überschritten haben? Man wird es sehen, wenn man ins Kino geht oder auch nicht.
Bild: Change Filmverleih Bild: Warner Bros.
Die Baumhauskönige

Die Baumhauskönige


Der gute alte Kinderfilm hat im Laufe der letzten Jahre so einige Änderungen über sich ergehen lassen (müssen). Nicht nur die amerikanischen Produktionen setzen auf Spaß für die ganze Familie, auf lustige oder fantasievolle Figuren und weniger auf Alltagsgeschichten normaler Kinder. Meist auch nett, aber die konventionellen Kinderfilme üben noch immer unheimlichen Reiz aus, wie dieser hier über einen Jungen und seine Freundin, die im Sommercamp wieder den Wettbewerb um den höchsten Turm aus alten Baumaterialien gewinnen wollen, leider aber getrennt in den Kampf gehen müssen. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt. Nicht, dass die Europäer keine Versuche à la Hollywood unternehmen würden, aber das ist nicht ihre Stärke. Die liegt nach wie vor eher bei den liebenswerten, kleinen, realitätsnäheren Filmen, wie diesem aus Holland. Und auch daran hat die ganze Familie ihren Spaß!
Ein Mann namens Ove

Ein Mann namens Ove


Man kennt sie - entweder persönlich oder aus diversen TV-Sendungen. Ove ist ein typischer Vertreter selbsternannter Vorortsheriffs, die Falschparker melden, die Mülltrennung kontrollieren, nachmessen etc.. Frederik Bachman erfand jenen Mann namens Ove, schrieb die Romanvorlage, hatte weltweiten Erfolg damit. Und jetzt die Kinokomödie dazu. Dieser schwedische alte Meckerbolzen ist ja eigentlich todunglücklich: Nach dem Tod seiner Frau versucht er mehrfach vergeblich, sich das Leben zu nehmen, und dann kommen auch noch neue Nachbarn, eine junge Familie. Er ist gerade wieder mal bei einem Selbstmordversuch, als sie seinen Briefkasten überfahren. Und von da an nimmt sein Leben einen unerwarteten Verlauf. Klar doch: Harte Schale, weicher Kern, aber auf die Art der Erzählweise kommt es an, ob man einer solchen alten Geschichte neue humoristische, liebenswerte Seiten abgewinnen kann. Und dieser Film kann es!
Bild: Farbfilm Bild: Concorde


Wort: Carola Kinzel