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Die Humorzone kommt zurück

Die Humorzone kommt zurück

Die Humorzone kommt zurück

Ring frei für Runde 2


Er hat es schon wieder getan! Olaf Schuberts gefeiertes Festival "Humorzone" geht in die zweite Runde. Knacki Deuser ist dabei, Rainer König, Christian Meyer und Fil!

Vom 9. bis 13. März geben sich hochkarätige Vertreter aus Comedy und Kabarett die Klinke in die Hand. Und das ist gut so, schließlich hat Dresden gerade nicht so viel zu lachen. Grund genug für den beliebten Pullunderträger, ein wahres Feuerwerk der humoristischen Kunst zu zünden. Und schon das Festival-Warm-Up ist ein echter Knaller. Knacki Deuser lädt zu einer Comedy-Mix-Show, die vielseitiger nicht besetzt sein könnte: Sybille Bullatschek, Hans-Hermann Thielke, Chris Tall, Rainer König als Hexe Baba Jaga und Zärtlichkeiten mit Freunden. Alle verbindet im Prinzip - nichts, außer dem einen: Sie sind verdammt komisch und werden die Lachsalven-Produktion mächtig ankurbeln - am 9. März in der Schauburg!
Keinesfalls verpassen solltet Ihr "The Funny Side of Slam" - mit Sarah Bosetti, Quichotte, Andy Strauß und dem neuerlich amtierenden deutschsprachigen Meister Jan-Philipp Zymny rocken vier der witzigsten Slam-Poeten Deutschlands die Bühne der Scheune - ganz ohne Wettbewerb, dafür mit einer doppelten Dröhnung irre guter Texte. Moderiert wird der Spaß von The-Fuck-Hornisschen-Orchestra-Beau Christian Meyer, seines Zeichens ebenfalls mit allen Wassern gewaschen.
Politisch ebenso aktuell wie mitunter unkorrekt wird es am 12. März bei Jindrich Staidels Migrantenscheune, die passenderweise tatsächlich ebenfalls über die Bühne der Scheune geht. Bei dieser Mix-Show garantieren Namen wie Benaissa, Roberto Capitoni, Alain Frei und die Jindrich Staidel Combo für schmerzende Zwerchfelle und unkontrollierte Zuckungen im Gesichtsbereich.
Eine Dresden-Premiere steht für den 13. März auf dem Zettel: Fil ist Ur-Berliner, Ex-Punk und vieles mehr. In jedem Fall ist er unfassbar komisch! In der Schauburg spielt er erstmals in Elbflorenz sein Programm "Die Verschiedenheit der Dinge". Richtig verschieden sind die Dinge, findet Fil, und zwar alle. Er singt sein Hip-Hop-Musical "Godzilla gegen Schiller", ihrerseits zwei völlig unterschiedliche Gestalten, seziert die Verschiedenheit von westdeutschen Männern und ostdeutschen Frauen, von Kölnern und diesen andern - welche waren das bloß?
Fil erklärt uns die Verschiedenheit von lesbischen Friedhöfen, islamistischen Spätkaufangestellten, von jungen Männern mit Dutt und Frauen mit Leggins, die sich von hinten nicht sehen können. Außerdem gibt es eine kleine Kostprobe seines Seitenprojekts, der christlichen Rockband "Christian Wolf". Und wo? In der Schauburg.


Internet:

www.humorzone.de


Wort: KC / Bild: Amac Garbe