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The Last Witch Hunter

The Last Witch Hunter


Wisst Ihr, wie schwer es ist, ewig zu leben? Garantiert nicht. Sollte es Euch interessieren, dann geht einfach mal ins Kino und genießt und verfolgt auf der großen Leinwand, wie sich Vin Diesel alias Hexenjäger Kaulder in dieser Situation schlägt, fühlt und benimmt. Die Hexen wollen mal wieder der Menschheit final an den Kragen, und er hat schon vor ein paar hundert Jahren die übermächtige Oberhexe besiegt, sie strafte ihn ihrerseits mit Unsterblichkeit. Und die ist wohl auch nicht gerade das Zuckerschlecken, wenn man beobachten muss, wie geliebte Menschen sterben und man selbst keine Erlösung findet. Jetzt aber soll in New York die Hexenkönigin wieder erweckt werden, und um das zu verhindern, verbündet sich Kaulder gar mit einer jungen Hexe, die auch nichts davon hält, die Menschheit zu vernichten. Sie sammeln jedenfalls derweil schon mal jede Menge Holz für einen riesigen Scheiterhaufen.
A Perfect Day

A Perfect Day


Einen Film über Entwicklungshelfer stellt man sich erstmal furztrocken vor. Das ist "Der perfekte Tag" aber weiß Gott nicht! Er ist eine wunderbare Satire, die die Absurdität von Hilfsorganisationen humorvoll und ausgewogen aufs Korn nimmt, und zudem unheimlich modern und mit klasse Musik. Eine Truppe aus unterschiedlichen Ländern soll in felsigem Gebiet die Wasserversorgung aufrecht erhalten: Der Chef (Benicio Del Toro), der zwischen seiner Aufgabe und der Heimat hin- und hergerissen ist, eine unerfahrene Anfängerin (Melanie Thierry), Tim Robbins als Draufgänger, der sogar dann noch witzelt, wenn er sich zwischen Landminen durchkämpft, und der Dolmetscher (Fedja Stukan). Und dann ist da noch eine Leiche, die beseitigt werden muss, damit die letzte Wasserquelle nicht auch noch verseucht wird. Zu allem Übel taucht schließlich die Ex des Chefs auf und soll die Arbeit der Truppe überprüfen ...
Bild: Concorde Bild: X-Verleih
Democracy - Im Rausch der Daten

Democracy - Im Rausch der Daten


Es gibt sie also noch, die Abgeordneten, die ihren Wählerauftrag ernst nehmen und für unsere Rechte kämpfen, auch im europäischen Parlament. Diese Dokumentation ist äußerst erhellend, stringent am Thema bleibend und spannend zugleich, zudem für all jene, die Schwarzweiß mögen, ein unbedingtes Muss mit ihren tollen Bildern. Wir Zuschauer können verfolgen, wie das europäische Datenschutzgesetz auf den Weg gebracht wird. Regisseur David Bernet begleitet die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding und den jungen ambitionierten Grünen Jan Philipp Albrecht, die nicht von Einflussnahmen durch Lobbyisten, Juristen und Aktivisten verschont bleiben. Eine unbedingte Empfehlung, schließlich trifft es uns alle, wenn per Big Data bis in unsere privateste Sphäre eingedrungen wird. So nah ist wohl noch kein Filmemacher in das Innerste der EU vorgedrungen, um die Entstehung eines Gesetzes zu begleiten.
Spectre

Spectre


Wer der Ansicht ist, dass in der Filmografie von Christoph Waltz eine Rolle noch unbedingt fehlt, nämlich die des Bond-Bösewichts, dem kann nun geholfen werden. Im neuen Bond, dem 24., übernahm er diese Rolle an der Seite von Daniel Craig. Der, also James Bond, erhält eine Nachricht aus der Vergangenheit, und irgendwie kommt er auch nach Rom und deckt dort gleich mal eine kriminelle Organisation namens Spectre auf. Auf der Suche nach Hintermännern und Verbindungen bedient er sich der altbewährten Hilfe von Moneypenny und Q. Er versucht, die Tochter eines alten Widersachers aufzustöbern, die das Wirrwarr vielleicht entspinnen könnte. Und irgendwie steckt Bond selber ziemlich tief mit drin. Näheres darüber ist dann aber erst im Kino zu erfahren. Der Titelsong von Sam Smith landete übrigens als erster Bond-Song direkt auf Platz 1 der Charts in Großbritannien, selbst Adele hatte es mit "Skyfall" nur auf Platz 2 geschafft ...
Bild: Farbfilm Bild: Sony Pictures


Wort: Carola Kinzel