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Melodys Baby

Melodys Baby


Aus dieser Konstellation hätte man einen Thriller machen können, einen kitschigen Film oder eins von den gerade gern genutzten Psychodramen. Hat man aber nicht und das macht das Besondere dieses Films aus, der eben keine Massenware ist. Melody hat den großen Traum vom eigenen Friseursalon. Dazu braucht sie aber Geld und daher lässt sie sich darauf ein, für eine andere Frau ein Kind zur Welt zu bringen. Die lebt in Reichtum, aber was nutzt der ihr, wenn sie zu alt und krank ist, selber ein Kind zur Welt zu bringen. Langsam nähern sich die beiden Frauen einander an, denn auch Melody schleppt so einiges mit sich. Und das ist nicht nur der Traum vom Salon, sondern auch ihre eigene lieblose, eher kalte Kindheit. Unter diesen Voraussetzungen entwickeln die Zwei Zuneigung zueinander. Und es passiert, woran sie nie denken wollten: Melody verspürt eine Bindung zu dem in ihr heranwachsenden Kind.
Ostwind 2

Ostwind 2


Ein Pferd und ein junges Mädchen - das geht immer. Das garantiert Zuschauer in der entsprechenden Zielgruppe und bei einer Fortsetzung sind die Fans schon ganz hibbelig. Jetzt nun wieder Mika, die sich auf die Ferien auf dem Pferdehof der Großmutter freut, nicht wissend, dass dieser kurz vor der Pleite steht. Aber Rettung naht, schließlich steht ein Turnier an, bei dem man ein ordentliches Preisgeld abkassieren könnte. Mika will das mit ihrem Hengst Ostwind schaffen, also ist ordentlich trainieren angesagt. Doch Ostwind hat nicht nur seltsame Verwundungen, sondern ist auch immer mal wieder verschwunden - sie findet ihn im Wald, bei einer Stute, die dem geheimnisvollen Milan (welch tolle Idee, den Jungen so zu nennen) gehört. Der will nun Mika beim Training helfen, wenn die ihm als Ausgleich dabei hilft, seine Stute wieder einzufangen. Das lockt garantiert wieder Mädchen zuhauf in die Kinos.
Bild: MFA Bild: Constantin
Kein Ort ohne Dich

Kein Ort ohne Dich


Eine Romanverfilmung. Der vor noch nicht einmal drei Jahren weltweit erschienene Bestseller mit viel Herz-Schmerz-Potenzial rief regelrecht danach, filmisch umgesetzt zu werden. Ein 91jähriger befindet sich nach einem Unfall auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, eingeklemmt im Auto erscheint ihm seine bereits verstorbene Frau, die ihn ermuntert, weiterzukämpfen um sein Leben. Gefunden wird er schließlich von einem jungen Paar, das sich gerade ineinander verliebt, aber in derart unterschiedlichen Welten zu Hause ist, dass man daran zweifelt, dass das glatt laufen könnte. Sie studiert, er ist ein Rodeos reitender Cowboy. Und da kommt nun die Geschichte der langen Liebe des alten Mannes zu seiner Frau ins Spiel. Liebe ist eben zeitlos und es immer wert, dass man um sie kämpft. So könnte man es zusammenfassen. Was fürs Herz. Also, Jungs, wenn die Mädels Euch zum Kinobesuch überreden, da müsst Ihr durch ...
Avengers: Age of Ultron

Avengers: Age of Ultron


Großes Staraufgebot wieder im zweiten Teil. Robert Downey jr. gibt erneut den Milliardär, der das Leben liebt und zudem mit einer brillanten Intelligenz ausgestattet, für Frieden sorgen will. Wenn es nicht das berühmte Aber geben würde, sonst würde das Ganze ja auch langweilig werden. Der fiese Ultron kommt ins Spiel. Dieser Roboter trachtet nach dem Gegenteil, der Vernichtung der Menschheit. Also wieder alle an die Front, alle Avengers: Thor, Captain America, Hulk, die schwarze Witwe (Scarlett Johansson), die beiden ehemaligen S.H.I.E.L.D.-Agenten und natürlich Iron Man. Reicht noch nicht, also noch zwei Neue dazu: Scarlet Witch und Quicksilver und ein alter Bekannter in neuer Gestalt - Vision. Die müssen nun alle unter einen Hut, um die Menschheit zu retten. Das ist weniger eine Frage innovativen Inhalts als mehr die einer zeitgemäß actionreichen Umsetzung, um das Publikum anzulocken!
Bild: Twentieth Century Fox Bild: Walt Disney Germany