Film 160x600_content
Into The Woods

Into The Woods


Man nehme drei Märchen, mixe sie witzig und geschickt mit flotten Sprüchen, ein wenig Gefühl und bringe es auf die Bühne. Wenn es dann dort 30 Jahre lange Erfolge feiert, ist es in der Regel nur eine Frage der Zeit, dass sich Hollywood dranhängt. So auch in diesem Falle und siehe da: Der Film schafft es, auch an den Kinokassen der USA alle Rekorde zu brechen. Unterstützt von Stars wie Meryl Streep, Johnny Depp und Emily Blunt wird eine Geschichte um einen Bäcker und seine Frau erzählt. Die haben Wünsche, angefangen von einem Kind. Aber eine Hexe belegte sie einst mit einem Fluch und der will im Märchenwald gebannt werden, wo man alten Bekannten wie Rotkäppchen, Aschenputtel und dem bösen Wolf (dahinter verbirgt sich Herr Depp), Rapunzel, Jungs mit reichlich Schwächen und Mädels mit vielen Stärken begegnet. Und weil es eine Musicalvorlage ist, wird auch reichlich gesungen - das muss man lieben - in tollen Kostümen.
Heute bin ich Samba

Heute bin ich Samba


Wie heißt es? Ein gutes Team sollte man beibehalten. Die Erfolgsregisseure der ziemlich besten Freunde setzen in ihrer neuen Komödie erneut auf Hauptdarsteller Omar Sy, stellen ihm Charlotte Gainsbourg an die Seite. Die versucht nach einem Burnout einen beruflichen Wiedereinstieg in der Sozialarbeit. Bei von Abschiebung Bedrohten begegnet sie einem Senegalesen und gibt ihm gegen alle Ratschläge ihre Telefonnummer. Der sitzt fest, seitdem er offiziellen Aufenthalt beantragt hatte, nach zehn Jahren Frankreich. Er sollte endlich eine Festanstellung bekommen und wagt sich dummerweise aus der Illegalität. Man steckt ihn allerdings nicht in ein Flugzeug gen Heimat, sondern fordert ihn lediglich zur Ausreise auf. Also wieder gefälschte Papiere, Aushilfsjobs und Angst, aber die Hoffnung, dass ihm die Frau helfen kann, zumal man sich ineinander verliebt. Erneut sind soziale Probleme mit Humor gepaart - sehenswert.
Bild: Disney Bild: Senator
Afrika - Das magische Königreich

Afrika - Das magische Königreich


Die BBC-Dokumentaristen sind weltweit bekannt für Qualitätsfilme. Und so warten auch hier wieder bewegende Bilder auf die Zuschauer. Woran denken wir bei Afrika? Löwen, Savanne, Elefanten ..., weniger an Schnee oder Wasser. In dieser 3D-Produktion begegnen wir aber auch dem Leben in den beiden letztgenannten Elementen. In den kenianischen Bergen entdecken die Filmemacher Leben in einer eisigen Welt, lassen uns einer Meeresschildkröte bis in ein Korallenparadies folgen. Klar doch, es gibt auch Elefanten, die berühmten Berggorillas, Krokodile im Nil, tanzende Flamingos. Glühende Lava, versengte Ebenen, grüne Wälder, die Viktoria-Wasserfälle - das alles ist Afrika, so wie es hier auf der Leinwand vor unseren Augen zusammengeschnitten dem Zuschauer vermittelt wird als sei man mittendrin. So sollte Tierdokumentation sein, wenn Jung und Alt gemeinsam im Kino leuchtende Augen bekommen.
Inherent Vice - Natürliche Mängel

Inherent Vice - Natürliche Mängel


Zurück ins Los Angeles des Jahres 1969, wo wir dem kiffenden Privatdetektiv Larry "Doc" Sportello begegnen. Den spielt Joaquin Phoenix oscarverdächtig. Seine Ex steht vor der Tür und bittet ihn darum, ihr zu helfen. Ausgerechnet um ihren jetzigen Liebhaber Mickey geht es. Dessen Frau hat natürlich auch einen anderen Mann an ihrer Seite als nur den geehelichten, und die Beiden haben einen Plan, wie sie den Immobilienhai loswerden: Erst kidnappen und dann in eine Nervenheilanstalt abschieben. Kaum übernimmt Larry "Doc", ist der Herr auch schon verschwunden. Die wilde Suche durch L.A. beginnt. Auf der dürfen wir unter anderem Reese Witherspoon und Owen Wilson begegnen, diversen Gaunern, echten Detektiven der Polizei, Surfern und vielen witzigen Situationen. Schließlich wird reichlich gekifft. Regisseur Paul Thomas Anderson ("The Master") verfilmte damit den gleichnamigen Roman von Thomas Pynchon.
Bild: Constantin Bild: Warner Bros.