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Humorzone - Jindrich Staidel Combo

Humorzone - Jindrich Staidel Combo

Humorzone

Drill für die Lachmuskulatur


Im März wird's lustig in Dresden! "Man darf auch mal lachen müssen", findet Olaf Schubert. Dresdens Vorzeige-Comedian hat deshalb einige seiner begnadetsten Kollegen nach Elbflorenz geladen. Vom 19. bis zum 22. März heißt es dann: Humorzone statt Komfortzone - wobei sich das bei diesem garantiert zwerchfellstrapazierenden Programm sicher nicht ausschließt. Bei den 1. Dresdner Humorfestspielen treten an vier Tagen auf fünf Bühnen über 50 Spaßkünstler auf. Klassisches Kabarett, schrille Comedy, Lesungen und Musik sind schließlich ideale Drill Instructors für eine gestählte Lachmuskulatur.

Bereits der Eröffnungstag startet mit dem einen oder anderen Knaller - das Polka-Spaß-Orchester Jindrich Staidel Combo (Foto) lädt in die Migrantenscheune und verspricht einen integrativen Abend voller Überraschungen. Parallel wird es mit Masud im Thalia Kino und Sascha Korf im Boulevardtheater nicht weniger komödiantisch. Im Alten Schlachthof präsentiert Michael Mittermeier sein neues Soloprogramm "Blackout" - selbstredend ist mit einem solchen weniger zu rechnen als mit scharfzüngigen Beobachtungen des aktuellen Weltgeschehens. In der Schauburg liest unterdessen Slam-Ikone Torsten Sträter Geschichten und allerhand komisches Zeug vor - und zwar mit einer Stimme, die nicht nur Frauen reihenweise dahinschmelzen lässt.

Auch der 20. März stellt den Comedy-Freund vor schwerwiegende Entscheidungen: La Signora im Boulevardtheater, der aufstrebende Jung-Comedian Maxi Gstettenbauer im Thalia Kino, "Eine ganz normale Freakshow" (moderiert von Cliff Polpott und seinem Knecht Matti) in der Schauburg oder doch lieber "The Funny Side of Slam" in der Scheune, moderiert vom Leipziger Christian Meyer, der als Teil des umjubelten The Fuck Hornisschen Orchestra und als Moderator der MDR-Show "Comedy mit Karsten" Erfolge feiert und einige Hochkaräter der Slamszene präsentiert.

Am 21. März wird es mit Anton Grübener im Thalia, Philip Simon in der Scheune und Andreas Hofmeir in der Schauburg etwas kabarettistischer, am Abend spielt Rainald Grebe sein eigens für die Humorzone Dresden komponiertes Soloprogramm "Offene Hose" zum ersten und zum letzten Mal. Am 22. März kommen dann auch die kleineren Dresdner auf ihre Kosten: Willy Astor lädt zum gemeinsamen Wellenreiten auf dem "Kindischen Ozean" im Alten Schlachthof und präsentiert "Lauschliedergeschichten aus dem Einfallsreich". Und weil das Beste bekanntlich zum Schluss kommt, endet dieses bisher einmalige Event auch mit einem gebührend explosiven Abschluss: Humorzonen-Schirmherr "Herr" Olaf Schubert lässt es bei der Abschlussgala noch einmal so richtig krachen und verspricht statt eines läppischen Sahnehäubchens eine wahre Eruption des Süßmolkeprodukts, die sich über das immer noch kichernde Publikum ergießen soll. Dietmar Wischmeyer, Rainald Grebe, Torsten Sträter, Willy Astor, Ozcan Cäsar, Kay Ray und Bürger from the Hell werden die Bühne des Alten Schlachthofs in den Ausnahmezustand versetzen.

Und weil all das noch nicht reicht, gibt sich Altmeister Karel Gott die Ehre. Ernsthaft! Als krönender Abschluss wird außerdem der Güldene August an den besten Nachwuchshumoristen verliehen. Der MDR bringt vom 19. bis zum 21. März jeweils kurz vor Mitternacht eine Tageszusammenfassung und überträgt am 22 März um 22 Uhr die Abschlussgala.


Internet:

www.humorzone.de


Wort: Kaddi Cutz / Bild: Tobias Kade