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Restaurant Miro

Restaurant Miro

Gastlichkeitsreihe

Monat für Monat essen und trinken wir uns durch die Lokale der Stadt und Umgebung, machen uns Notizen, ein paar Fotos und geben Euch anschließend gastronomische Ausgehtipps.



The Art of Dining

Restaurant Miro


Miro ist populär und extravagant gleichzeitig. Man muss kein Kunststudium absolviert haben, um ihn zu mögen - aber er trifft eben auch den Geschmacksnerv der wahren Kenner.

Pünktlich zum Beginn des Frühlings erwartet ein neues Designrestaurant im Künstlerviertel Plagwitz seine Gäste. Die Adresse Gießerstraße 12 und das wunderbar erneuerte alte Fabrikgebäude sind Gourmets bereits bekannt: Hier verwöhnte die La Fonderie eine Zeit lang ihre Gäste mit einem außergewöhnlichen Konzept. Doch nichts ist so gut, dass man es nicht noch besser machen könnte. Echtes kreatives Potenzial sucht immer wieder den Weg zur Vollendung, Neues muss her.
Die inspirierende Atmosphäre des Industriehallen-Lofts liefert nun den perfekten Rahmen für das Konzept eines "Casual Fine Dining". Das steht für Küche auf höchstem Niveau, das Ambiente stylisch-gehoben, aber der Umgang immer locker und zwanglos. Ob bei der Namensgebung der spanische Künstler Joan Miró i Ferrà, meist nur Miro genannt, Pate stand? Das Motto "The Art Of Dining" lässt jedenfalls in Richtung Kunst denken. Passen würde es auch inhaltlich: Miro steht für stilvolle, fantasievolle Kunst, bei der eine moderne, unkonventionelle Formen- und Farbensprache auf klassische handwerkliche Perfektion trifft. Miro ist populär und extravagant gleichzeitig und trifft eben auch den Geschmacksnerv der wahren Kenner.
In diesem Duktus ist auch das gastronomische Konzept von Chef de Cuisine Sebastian Schwesinger angelegt, der nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Vereinigten Staaten bereits einige Erfahrungen in der Gourmet-Gastronomie sammeln konnte. Er vereinigt Hingabe zum Produkt mit dem Ehrgeiz, das Beste zu liefern, und dem Mut, unkonventionelle Wege zu gehen.
Da finden sich Ente und Jakobsmuscheln auf der Karte, St. Pierre Fisch und Raguhner Sattelschwein, alles raffiniert arrangiert, internationale Fusionsküche mit leicht asiatischen Geschmackstendenzen. Zur Begleitung wird auch eine Vielfalt an regionalen und internationalen Weinen angeboten. Diese ungewöhnliche Liaison erweist sich geschmacklich als außerordentlich ergiebig. Wer spätestens jetzt Appetit bekommen hat, dem sei unbedingt der Zwei-Gänge-Business-Lunch für 9,90 Euro zum Probieren empfohlen.
Ein besonderes Highlight des Restaurants ist das faszinierende Glashaus in seiner Mitte: Es bietet im geschmackvollen Séparée Platz für Treffen Gleichgesinnter, ohne die großzügige Erscheinung des Gesamtraumes einzuengen. Hier nimmt nach rechtzeitiger Reservierung am Chef's Table Platz, wer gleichzeitig im Restaurant und trotzdem ein wenig unter sich sein will.
Beim "Chef's Table Menu" werden die Gäste vom Küchenchef persönlich begleitet: Zu den ausgesuchten Delikatessen gibt es viele Hintergrundinformationen, Anekdoten und Geheimnisse.
Logisch fast, dass an diesem Ort wechselnde Ausstellungen interessanter Künstler(innen) präsent sind, den Auftakt macht die Pin-Art-Ausstellung der Künstlerin Tina Pinger. In der bevorstehenden warmen Jahreszeit gesellen sich zu den 50 Plätzen in der Halle (für private oder dienstliche Feiern auf über 100 Sitzplätze erweiterbar) noch 70 Sitzplätze auf der ruhigen, stimmungsvollen Terrasse im Hinterhof. Das wird der Geheimtipp dieses Sommers!
Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14 Uhr und von 17.30 Uhr bis 23 Uhr, Samstag von 17.30 Uhr bis 23 Uhr.

Leipzig, Gießerstraße 12
Telefon (0341) 87 09 94 42
www.miro-leipzig.de


Wort: F.W. / Bild: Jochen Splett / Restaurant Miro


Restaurant Miro

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