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Café Eigler

Café Eigler

Gastlichkeitsreihe

Monat für Monat essen und trinken wir uns durch die Lokale der Stadt und Umgebung, machen uns Notizen, ein paar Fotos und geben Euch anschließend gastronomische Ausgehtipps.



Café Eigler


Neues gastronomisches Leben in einer der bekanntesten Adressen der Stadt: Das Capa-Haus an der Angerbrücke, quasi am Tor zum boomenden Leipziger Westen, ist nach dem amerikanischen Kriegsfotografen Robert Capa benannt, der auf dem Balkon dieses Hauses am 18. April 1945 die berühmte Fotoserie "Der letzte Tote des Krieges" schoss.
Weniger bekannt ist, dass in dem Haus bis zu diesem Krieg das beliebte Café des Westens betrieben wurde. Später war hier die Tanzbar Melodie mit ihrer mondänen gläsernen Tanzfläche zu Hause. An diese Tradition knüpft nun das Café Eigler im frisch sanierten Gebäude an.
Der Name Eigler hat bereits einen hervorragenden Klang, insbesondere bei Liebhabern eines exzellenten Stücks selbstgemachten Kuchens, denn das Familienteam um Thomas Eigler und dessen Frau betrieb unter diesem Namen bereits 18 Jahre lang ein Café in Stötteritz. Im historischen Lokal in verkehrstechnisch bester Lage wird diese Erfolgsgeschichte nun auf hohem Niveau fortgeschrieben.

Café Eigler

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Café Eigler

Café Eigler

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Die Rezepte für ihre Kreationen haben die Eiglers vom Südosten der Stadt in deren Westen mitgenommen, sogar etliche der alten Stammgäste machen sich regelmäßig auf den weiten Weg. Denn was hier an leckerem Backwerk aufs Buffet kommt, ist einmalig. Der gedeckte Apfelkuchen ist schon jetzt Legende. Es gibt ihn übrigens auch in einer veganen Variante mit Apfelmus und natürlich ohne Eier und Butter im Teig.
Über ein Dutzend handgemachter Torten und Kuchen werden angeboten, selten war die Sünde so süß. Das Café ist auch der beste Ort, sich auf einen Abend in der Musikalischen Komödie um die Ecke oder im Revuetheater am Palmengarten gegenüber einzustimmen. Und wer vom Fußball aus der Arena der Roten Bullen kommend noch Lust auf etwas Herzhaftes hat, wird hier mit einem knackig frischen Flammkuchen bestens bedient. Auch für Frühstücks- und Mittagsgäste wird ein kleines, aber feines Angebot vorgehalten.
Das stimmungsvolle Lokal ist eine gute Adresse für die Familienfeier der besonderen Art. Maximal 65 Gäste können im typisch überlieferten Kaffeehaus-Flair unvergessliche Stunden erleben. Ab Mitte April wird auch das kleine Museum zur Historie des Hauses und seines berühmten Fotos geöffnet haben, was den Besuch ideal abrunden wird.
Ein Hinweis ist an dieser Stelle wichtig: Top-Qualität spricht sich schnell herum und für seinen jetzt bereits großen Ruf ist das geräumige Café dann nicht selten schon wieder zu klein. Wer sich des Platzes an einem der angesagtesten Kuchenbuffets der Stadt sicher sein will, sollte vorher reservieren. Doch auch der spontane Besuch lohnt sich immer: Die hausgemachten Spezialitäten gibt es alle zum Mitnehmen.


Zu finden in:

Jahnallee 61
Telefon (0341)877 27 33
www.cafeeigler

Café Eigler

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Wort: FW / Bild: Torsten Reineck