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BLITZ-10-2016-HALLE

8 Magazin BLITZ!: Ein tolles Buch in Wort, Bild und Aufmachung! Herzlichen Glück- wunsch dazu! Ist es Dein erstes Kin- derbuch? Jesko: Danke! Ich bin auch sehr zufrieden, besonders mit den Bil- dern von Timo. Es ist das erste, was veröffentlicht wird. Ich habe schon ein paar andere geschrieben, in ähnlichem Stil. Die werden dann hoffentlich in Folge veröffentlicht, wenn "Pepe" gut ankommt. BLITZ!: Das wünschen wir Dir! Hast Du Kinder? Wenn nicht, für wen denkst Du Dir Deine Geschichten aus? Jesko: Meine ersten Kinderge- schichten habe ich für meine Paten- kinder geschrieben. Die standen dann auch wiederum Pate für die Namen der ersten zwei Charaktere und Geschichten. Ich hatte beim Vorlesen immer wieder festgestellt, dass es wenig Kindergeschichten gibt, die sich auf kreative Weise ak- tuellen Problemen widmen. Vieles ist so aussagelos! Das war die Idee dahinter: Dinge ansprechen, mit denen sie sich in ihrer Zukunft leider beschäftigen werden müssen, weil wir ihnen die Welt so hinterlassen, wie sie ist - aber eben ohne die große Moralkeule, sondern spiele- risch. BLITZ!: Der Pups-Roboter steht ja für das Auto bzw. für die Umwelt- verschmutzung aus Gründen der ei- genen Bequemlichkeit ... Jesko: Genau. Im Prinzip ist es eine Fabel, und das verstehen Kin- der natürlich sehr gut. Ursprünglich war es als Vorlesegeschichte ge- schrieben - meine Verlegerin Su- sanne Tiarks hat dann vorgeschla- gen, es als Erstleserbuch umzu- schreiben. Dann verstehen die Kin- der nicht nur die Analogie, sondern können sie auch schon umsetzen und sagen: "Mama oder Papa, ihr braucht mich nicht mit dem Auto zur Schule bringen, ich fahr mit dem Fahrrad!" BLITZ!: Schlug Deine Verlegerin auch den von Dir bereits erwähnten Illustrator Timo Becker vor? Jesko: Nein, den haben wir zu- sammen gesucht. Sie wollte Illus- trationen, die ein bisschen was "Roughes" haben, was nicht zu überladen ist, ich wollte ausdrucks- reiche Farben und fantasievolle Bil- der. Und wir beide wollten Charak- tere, mit denen man sich identifizie- ren kann. Wir haben lange gesucht, und als wir uns schließlich mit Timo trafen und er während unseres Ge- sprächs die ersten Skizzen machte, wussten wir: Das ist er. www.willegoos.de WORT: PAUL FELS BILD: WILLEGOOS (TIMO BECKER) Jesko Habert Ohne große Moralkeule Während unser Kolumnist Johann Janus a.k.a. Jesko Habert im nördlichen Spanien auf Pilgerpfaden unterwegs gewesen ist, erschien hierzulande sein erstes Kinderbuch. BLITZ! ... sei auf die rettende Abwechslung in Tagen von "Süßes, sonst gibt's Saures!" hingewiesen. Die regiona- len Früchte künstlerischer Betätigung sind aus Anlass des 36. Neuen Hal- leschen Grafikmarktes in der Hän- delhalle (= H.H.) zu begutachten, in Korrespondenz mit einer im dritten Jahr begleitend stattfindenden Kunst- verkaufsausstellung. Letztere, ein von Ulf Herden, dem Geschäftsführer der Händelhalle Betriebsgesellschaft (welche selbige seit 2013 im Auf- trag der Stadt betreibt), neu konzi- pierter Kunstmarkt, ins Leben gerufen und umgesetzt in Kooperation mit Mitgliedern der Ateliergemeinschaft "kunstrichtungtrotha", bietet einen Querschnitt durch das kreative Trei- ben der Saalestadt. Dieses Unterfangen als eigenständi- ges Format zu etablieren und in den Folgejahren zu einer Kunstmesse weiterzuentwickeln, ist u.a. Gegen- stand der Bestrebungen, im Zuge derer das Spektrum der Aussteller und die Teilnehmerzahl (40 Stände) erweitert wurden. Professionelle Künstler und Designer aus den unterschiedlichsten Sparten offerieren am 31. Oktober ihre Werke zum Kauf, eine anspruchs- volle Melange aus Malerei und Gra- fik, Keramik, Schmuck, Buchkunst, handgearbeiteter Papierkunst, Me- tallplastik, Textildruck, Plastik, Foto- grafie sowie kunstvoll gestalteter Ta- schen und Etuis - Garant für ein viel- fältiges Angebot. Der eingangs angeführte Grafik- markt (Grafik, griechisch grafiké, die schreibende, beschreibende (Kunst), Sammelbezeichnung für künstleri- sche Zeichnungen und Vervielfälti- gungstechniken (im engeren Sinne bezieht sich die Begriffsverwendung jedoch auf die künstlerische Druck- grafik, welche zur bildenden Kunst gehört) präsentiert sich im Großen Saal der Händelhalle mit circa 150 Werken, u.a. Holzschnitten (aha! - in bogenspannender, meinen einleiten- den Worte einmal mehr Sinn geben- der Anlehnung), namhafter Grafiker wie Iris Band, Ralf Bergner, Dieter Gilfert, Uwe Pfeifer und Klaus Mes- serschmidt. Ab 19 Uhr lädt man zum abschließenden Part der Kunst- schau, zur Versteigerung, unter Lei- tung des Vorsitzenden des Halle- schen Kunstvereins, Dr. Hans-Georg Sehrt. Werdet am Feiertag der Reformation Teil dieses kreativen Miteinanders, eines nachhaltigen Austauschs zwi- schen Künstlern und kunstinteressier- tem Publikum, erwerbt zwischen 11 und 18 Uhr in Foyer oder Kleinem Saal das ein oder andere Kunststück und frequentiert zeitgleich die Aus- stellung im Großen Saal samt sich daran anschließender Auktion. www.haendel-halle.de WORT UND BILD: MARIO STORRECK Kunst in Halle ARTiges Duo in der H.H. Für den Fall, dass Euch die Aussicht auf an Fratzen erinnernde Gesichter, geschnitten in essbares Rund, schon im Vorfeld erschaudern lässt ...

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