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BLITZ-10-2016-DRESDEN

Eigentlich müsste es ja nun Sechs- Vogel-Pils heißen! "Nein, zur Zeit des Auslandsaufenthaltes ergab es sich, dass sich die Crew stets im Vierer- pack bewegte", erklärt uns Dieter! Wird das ausreichen, um eine gut laufende Bierkneipe zu führen? Für diverse (Um-)Baumaßnahmen hat es jedenfalls schon gereicht. Seit dem 16. Oktober kann man sich nun auch täglich, außer Montag ab 19 Uhr in der Vier-Vogel-Bar Horst persönlich überzeugen. Ein Tipp aus der Praxis für BLITZ!-Leser: Reservierung vorneh- men! Denn das erfrischend einfache Konzept lockt. Neben einer üppigen Auswahl an Durstlöschern – allen voran Gebrautes, aber auch Cock- tails stehen auf der Karte – gibt es im Keller Live-Musik wechselnder Gen- res. Nirgendwo kommt man einfa- cher und ungezwungener in Feier- abend- oder Wochenendstimmung. Mit einem Augenzwinkern verrät André: „Bald soll es auch Knabbe- reien geben. Wir suchen noch nach einer Lösung.“ BLITZ! ist der Mei- nung: Weniger ist manchmal mehr. Wir freuen uns auf die weiteren Ent- wicklungen bei den vier Vögeln in ihrem Horst. WORT: TOBIAS HEIMBOLD / BILD: TOBIAS KADE Rothenburger Straße 23 Telefon: (0174) 216 19 92 Anzeige 8 Gastlichkeit BLITZ! Was machen vier Vögel, die bereits jahrelang durch die Neustadt flat- tern und die schon von so manchem Spätshop-Besucher gesichtet wur- den? Richtig, sie bauen sich einen Horst - und zwar auf der Rothenbur- ger, Ecke Louisenstraße. Bis dahin war es allerdings ein weiter Flug. Erste Station: Kolumbien 2012 - Stu- dententräume wurden wahr. Nicht nur brach man auf in fremde Länder und Kulturen, sondern bekam auch noch eine Gelegenheit geboten, sein eigenes Bier zu brauen. Tech- nisch gut ausgerüstet stellte ein an- sässiger deutscher Brauer seine Gerätschaften zur Verfügung (offen- bar, weil seine Arbeitsmoral gelitten hatte, aber wer will ihm das in Süda- merika verübeln?). Während das erste Gebräu in den Kesseln ruhte, begaben sich die Hopfenzauberer auf Erkundungstour im Norden. Ei- nige Tage später schienen die Hoff- nungen und Träume bereits ge- platzt. "Was habt ihr Vögel mit mei- ner Brauerei angestellt?", rief Edgar aufgeregt an. Schließlich stellte sich heraus, dass er keine Vorwürfe, son- dern Komplimente verteilte. Das erste Vier Vogel Pils war geboren. Anschließend wurden damit einige Verkäufe erzielt, so dass sich der Versuch zu einem waschechten Vor- haben entwickelte, welches zurück daheim weiter verfolgt wurde. Waschecht auch deshalb, weil die gute Brauereitechnik natürlich nicht übernommen werden konnte. Statt- dessen musste eine umgebaute Waschmaschine herhalten. Über kurz oder lang diente diese aus und man entwickelte sich kontinuierlich weiter (oder in Andrés Worten: „Wir haben viel Mist gebraut.“). Das kaltgehopfte Vier Vogel Pils hielt nach und nach - im wahrsten Sinne des Wortes - handgemacht Einzug bei Feiern, Hochzeiten und Spätshops. Mittlerweile hat man eine Brauerei im Rücken und das Kneipenleben vor sich. Für das Brauen, Vertreiben und Bewerben eines Bieres benötigt es also zwei Elektroingenieure (Erik Winkel- mann und Georg Bauernfeind), zwei Verfahrenstechniker (Christian Rudolf und Simon Rietschel), jeman- den aus der Werbung (Dieter Schmidt) und einen, „der Kaufmän- nisches macht“ (André Winkel- mann). Horst - Vier-Vogel-Bar präsentiert von Telefon: (0174) 2161992

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