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BLITZ-10-2016-CHEMNITZ

15 Special BLITZ! Angelo Branduardi Er war schon immer eine Ausnahmeerscheinung und seine Musik ist völlig zeitlos, weil sie zwar nahtlos in zeitgeistige Pop-Kontexte passt, aber eigentlich in Jahrhunderten europäischer Ge- schichte wurzelt. Er verwebt die Volksmusik seiner genuesischen Heimat mit den Traditionen der italienischen Renaissance, er steht für den Minne- sang des mediävalen Languedoc ebenso wie für keltische Überlieferung. Seine Lieder atmen eine wundervolle Leichtigkeit und tragen dabei Melodien für die Ewigkeit. Er spielt wundervoll Geige und verzaubert im Konzert auch Stadien. 08.11. Leipzig, Haus Auensee 09.11. Dresden, Alter Schlachthof 10.11. Zwickau, Neue Welt 13.11. Halle, Händelhalle Xavier Naidoo Back to the roots: Der sanfte Sänger, der in diesem Land so oft aneckt, weil er sich eine eigene Mei- nung gönnt, kehrt zurück zu seinem ersten Album, dasseinerzeitzumregelrechtenErweckungserlebnis des deutschsprachigen Pop wurde: "Nicht von dieser Welt" hieß 1997 das gute Stück, und mit dessen Zweitauflage kehrt er auch zu dem Mann zurück, der sein Entdecker und erster Produzent war, bis man sich medienwirksam auseinander- prozessierte: Moses Pelham. Die Tour zum neuen Werk wird intim wie nie. Nur von Piano und akustischer Gitarre begleitet, steht Naidoo auf einer runden Bühne in der Mitte der Halle. Haut- nah, fast zum Anfassen. So werden seine Songs erst richtig Wirkung entfalten. 21.11. Leipzig, Arena Pet Shop Boys "Twenty-something" heißt ihre aktuelle Single. Das trifft auf Neil Tennant und Chris Lowe nun nicht mehr ganz zu, ihr Alter bewegt sich um die 60. Es ist ja auch schon mehr als drei Jahrzehnte her, dass sie mit ihrem süßen Synthpop die Charts auf- mischten. Sie kommen aus dem Londoner Westend und in ihrem ersten Hit besangen sie 1985 die dortigen Mädchen. Da darf man sich aber nichts Fleischliches dabei denken, die beiden sind so schwul wie irgendwas und haben auch nie ein Hehl daraus gemacht. Aber nicht nur die Gay- Community liebt sie für Hits wie "It's A Sin", "Go West" oder "Always On My Mind". In Leipzig machen sie Station auf ihrer Welttournee, einen Monat nach dem Start in Las Vegas. 26.11. Leipzig, Arena Gregor Meyle Einer der wirklich guten Leute, denen der uner- müdliche Stefan Raab in die Medienöffentlichkeit verhalf, in diesem Fall im Jahr 2007 mit seinem intelligenten Casting-Show-Konzept SSDSDS- SWEMUGABRTLAD, was, wie natürlich jeder weiß, "Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf" hieß. Meyle ist tatsächlich ein Ausnahmeta- lent, was er vor drei Jahren auch bei seinem Auf- tritt in der Vox-Show "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" unter Beweis stellte. Er kann's aber nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf der Bühne. Der Mann hat einfach richtig Charisma. 09.12. Chemnitz, Stadthalle 10.12. Dresden, Alter Schlachthof 15.12. Leipzig, Haus Auensee Status Quo Jetzt kommen die letzten Gelegenheiten. Sie sind eine der ältesten Bands der Rockgeschichte, viel- leicht die älteste (die Puhdys waren Jungpioniere, als sie anfingen). Sie haben den Drei-Akkorde-Rock zur Vollendung geführt und 50 Jahre in Jeans und Hemd einfach durchgerockt. In den letzten Jahren waren es die beiden Zentralhelden Francis Rossi und Rick Parfitt, die ihre Gitarren unerschrocken hochhielten und ewige Gassenhauer wie "Rockin' All Over The World", "What Ever You Want" oder "In The Army Now" meterten. Nun hat das Schick- sal verfügt, dass Parfitt wohl keine Bühne mehr be- treten wird. Rossi rockt noch ein paar Konzerte al- leine weiter, die letzten einer Legende. 11.11. Leipzig, Arena 15.11. Erfurt, Messe Barclay James Harvest Die Geschichte dieser Band ist genauso lang wie die der modernen Pop-Musik: Es war 1964, als sich ein paar englische Teenies daran machten, Bands zu gründen. Zwei davon schlossen sich drei Jahre später zu eben jener Truppe zusammen, die in den Folgejahren zu einer der Galionsfiguren des Pro- gressive Rock wurde: Bei BJH war das von Anfang an eher sanft und melancholisch orientiert. Zur heraushörbaren Seele wurde mehr und mehr Les Holroyd und er steht heute, als es nach vielen Umbesetzungen schließlich zwei Bands wurden, die unter dem Namen aktiv sind, für jene BJH-Version, die ihr eigentliches Grund-Feeling ausmacht. Er sang auch "Live Is For Living", ihren größten Hit. 10.11. Limbach-Oberfrohna, Stadthalle 11.11. Halle, Händelhalle

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