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BLITZ-2016-09-Thueringen

Kurz und gut 5BLITZ! Elektronisches in Erfurt und Jena Neu, aber nicht fremd Wollt Ihr gleichzeitig cool und traurig sein, "Sinnlos!" schreien, aber in Wirk- lichkeit niemals aufgeben, nach einem Sinn zu suchen? Wollt Ihr Monotonie und Melodie in harmonischer Verbindung erleben und in relativ kleinen Räumen über das Große und Ganze nachdenken? Me Succeeds treffen diese Stimmung und sie treffen Euch am 22. September im Glashaus im Paradies in Jena sowie am 8. Oktober bei Franz Mehlhose in Erfurt. Ähnliche Tag-Nacht-und-dazwischen-Träume musikalischer Prägung wie das gerade genannte Hamburger Electro-Pop-Duo bescheren Euch Saroos (Foto), eine Abteilung experimentierfreudiger Elektroniker, die ansonsten bei Driftmachine, Lali Puna, Console und The Notwist aktiv sind. Am 28. September, noch ein- mal im Glashaus im Paradies, lernt Ihr etwas kennen, das Euch vielleicht neu, dabei jedoch nicht völlig fremd sein dürfte. Und das noch: Saroos bringen als Special-Guest Love-Songs mit, die Band eines ehemaligen Me-Succeeds- Mitstreiters ... WORT: PAUL FELS / BILD: MISHA SHKURAT Sein oder Nichtsein in Weimar Was würden wir tun? Warum sind die Stücke der alten Griechen bis heute von Belang? Weil sie Themen und Konflikte behandeln, die an Relevanz nicht verlieren. Wie würde ich mich verhalten, wenn die Situation da vorn auf der Bühne jetzt gerade mein Leben wäre? Wenn's dem Theater gelingt, dass man darüber ernsthaft nach- denkt, wird's interessant. Der Zweite Weltkrieg war voller Situationen, in die man auf keinen Fall geraten möchte. Die seit Juni in der Weimarer Redoute gezeigte Komödie "Sein oder Nichtsein" (von Nick Whitby nach dem Film von ErnstLubitsch)führtunsindasvonderdeutschenWehrmachtbesetzteWarschau. Dort spielt eine polnische Theatertruppe "Hamlet" und im gleichen Atemzug gegen die Gefahr an, akute Gefahr, Lebensgefahr. Ein Doppelagent hat es auf sie abgesehen, wird aber enttarnt - und nun schlüpfen die Schauspieler in die Rollen ihrer realen Gegner. Da gibt es kein "Betrifft mich nicht" im Zuschauerraum - noch einmal zu erleben am 17., 18. und 23. September. www.nationaltheater-weimar.de WORT: PF / BILD: LUCA ABBIENTO

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