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BLITZ-2016-09-Halle

BLITZ!4 Satire Für junge Eltern Guter Rat ist kostenlos Die größte Freude ist es für Eltern, wenn ihr Baby gesund ist. Doch insbesondere junge Eltern - vor allem nach der Geburt des ersten Kindes - sind sehr ängstlich, wenn es um die Gesundheit ihres Nachwuchses geht und oft ratlos, wenn ein Notfall eintritt. Die AOK-Gesundheitskasse bietet allen Interessierten, nicht nur den AOK-Versicherten, ein Erste-Hilfe-Seminar an, in dem es ganz besonders um das richtige Handeln im Notfall bei Kindern geht. In dem zwei- bis dreistündigen Seminar erläutern Elias Becker (Foto), erfahrener Rettungs- assistent und Erste-Hilfe-Ausbilder, sowie sein qualifiziertes Team wichtige Regeln und Sofortmaßnahmen in häufig auftretenden Notfallsituationen, wie zum Beispiel Bewusstlosigkeit, Atemnot, Vergiftungen, Verletzungen, Fieber- anfälle und Stromunfälle. Das nächste Kinder-Erste-Hilfe-Seminar beginnt am 28. September um 15 Uhr im BWG-Erlebnishaus am Holzplatz 10. Eine Anmeldung unter www.aok.de/kindererstehilfe oder unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 226 5726 ist erforderlich. WORT: THOMAS LEIBE / BILD: AOK Leipziger Oktoberfest Almauftrieb auf der Messe Wenn Feierfreudige in Halle und Leipzig in Lederhose und Dirndl steigen, ist der Oktober in Sicht und mit ihm das Leipziger Oktoberfest auf der Alten Messe (Straße des 18. Oktober 44). Im Festzelt mit Platz für bis zu 3.000 Personen zeigen sie dann, dass auch wir feiern können wie die Bayern. Von 7. bis 22. Oktober heißt es wieder "O' zapft is", dann kommt das Maß Bier auf den Tisch, gibt es Obazda, Leberkäs und Backhendl. Dazu wird ein Programm geboten, das auch in München funktionieren würde, mit Leuten wie Mallorca-Star Peter Wackel, Lindenstraßen-Urgestein Willi Herren, dem Kult-Duo Klaus & Klaus, den DSDS-Schlagergrößen Anna-Maria Zimmermann und Norman Langen (Foto) sowie den Party-Raketen Die Atzen - das heißt "Almauftrieb", "Wiesn Alarm" oder "After Work Wiesn" ohne Ende! Tickets dafür bekommt Ihr an allen üblichen Vorverkaufsstellen sowie auf www.oktoberfest-leipzig.com. An der Abendkasse gibt es Restkarten je nach Auslastung und Verfügbarkeit. www.oktoberfest-leipzig.com WORT UND BILD: P.D. Johann Janus' Kolumne No Man's Spät-Summer Es war heiß. Mindestens 50 Grad. Es war also reiner Selbstschutz, dass ich meine Rollläden verschlossen und drei Ventilatoren angestellt hatte. Mein Gefrierfach produzierte Eiswürfel in Dauerschleife, die ich in regelmäßigen Abständen in meine Badewanne einließ. Überlebenswichtig sozusagen. Außerdem hatte ich Urlaub, kein Geld, um an die Südsee zu reisen, aber dafür ein ganzes Universum auf dem Laptop. Sprichwörtlich. Denn äußer- lich mochte ich zwar in einer eisgekühlten Badewanne mit dem Laptop auf der Ablage vor mir liegen, aber eigentlich war ich in "No Man's Sky". Ich flog durch den Weltraum und besuchte einen fremden Planeten nach dem anderen, in der Hoffnung, die große Vielfalt zu entdecken, zufällig gene- rierte, intelligente Alienrassen zu bekämpfen. Bisher hatte ich vor allem bunte Luftklappen-Dinosaurier entdeckt, aber ein bisschen weiter in den Tie- fen des Universums würde das sicher anders werden. "Johann!", klopfte es plötzlich an der Tür, als ich gerade eine Höhle einer vermutlich intelligenten Alienart erkundete. "Was los?", gab ich zurück, ohne den Blick zu heben. "Ich bin's Christine. Kommst du mit an den See?", rief meine Nachbarin durch die versperrte Wohnungstür. "Geht nicht. Bin am Computer - spielen", weigerte ich mich, aus meiner bequemen eis- gekühlten Lage aufzustehen und ihr aufzumachen. "Und wie lange brauchst du noch?", fragte sie. "585 Millionen Jahre", antwortete ich, "wahrscheinlich länger." Immerhin hatte das Spiel rund 18 Trillionen Planeten, die, von einem Soft- ware-Algorithmus berechnet, erstellt werden. Wenn ich jeden Planeten nur eine Sekunde lang besuchen würde, bräuchte ich besagte 585 Millionen Jahre. Und auf dem Planeten, auf dem ich gerade war, weilte ich schon fünf Minuten. Zeit, weiterzufliegen, dachte ich und sprang zurück in mein Raum- schiff. "Du bist doch verrückt", schüttelte Christine hörbar den Kopf. "Wir gehen jetzt an den Hufi. Das dauert nur ein paar Stunden." Macht ihr mal, dachte ich und betrat einen Planeten voller überdimensionierter Stauseen mit blütenweißen Sandstränden. Wer brauchte da schon den Hufeisensee? Als draußen die Sonne unterging (was ich natürlich nicht sah, ich hatte ja die Rollläden unten, aber meine Wetter-App auf dem Desktop zeigte es mir an), war ich schon vier Galaxien weiter, hatte ein wenig mit Aliens gehan- delt und dadurch mein Schiff doppelt so schnell gemacht. Ein erfolgreicher Tag. Am See hätte ich sicherlich deutlich weniger erlebt. Natürlich konnte ich nicht die 585 Millionen Jahre durchspielen, das wär ja Unsinn. Irgendwann musste ich ja auch mal aufs Klo gehen. Aber der Sommer war noch lang und der einzige gute Grund, nicht durchzuzocken, meine Stromrechnung. Immer noch billiger als Cocktails trinken, oder? Wir sehen uns dann im Oktober. Zum Semesterbeginn mache ich die Rollläden wieder hoch. Versprochen. Und dann komme ich auch dazu, alles Weitere aufzuschreiben. Denn inzwischen ist ja schon September. Und ich sitze immer noch hier, denn irgendwo entdecke ich bestimmt noch etwas Mega- spannendes ... WORT: JESKO HABERT / BILD: SABINE KIRCHNER Service-Hotline 08002265726 ist erforderlich. WORT: THOMAS LEIBE / BILD: AOK

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