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BLITZ-07-2016-THUERINGEN

17 Special BLITZ! Sarah Connor Was für ein Comeback einer Sängerin, die nie weg war. Das neue Jahrtausend hatte die Hamburgerin (dienatürlichnichtConnorheißt)alsneuendeutschen Star etabliert: Tolle Stimme, international orientiert, ein bissel auf Skandal gebürstet. Das Konzept schlug ein, schon das Debütalbum platzierte sich europaweit ganz vorn. Nach 15 Jahren erfand sie das Konzept neu: Deutsch, authentisch, rückhaltlos offen - erwachsen einfach. Geblieben ist die einzig- artige Stimme. Connor gehört zu den Künstlern, die auf der Bühne eine ganz besondere Aura ent- falten und den Songs im Konzert ganz persönliche Facetten hinzufügen, die nicht auf Tonträger zu bannen sind. 10.08. Halle, Peißnitz 11.08. Dresden, Junge Garde Boy KeinJunge,sonderneinDuoauszweisympathischen Mädels, der Sängerin Valeska Steiner aus Zürich und der Hamburgerin Sonja Glass (diese Mischung führte dazu, dass sie von Anfang an auch in der Schweiz Erfolg hatten). Live steht eine richtige Band auf der Bühne, da sind dann auch Herren vertreten. Zu verdanken haben wir diesen charismatischen Pop-Entwurf unserem Herbert "Hörbi" Grönemeyer, der die Band entdeckte und für sein Label Grönland unterVertragnahm.Dassorgtevonsichausfüreinige Aufmerksamkeit - tatsächlich fand sich das erste Album "Mutual Friends" auch in den Top Ten wieder und verließ die Charts fast ein Jahr lang nicht. Ein optimaler Start und ein verdienter Erfolg. 11.08. Jena, Kulturarena 02.09. Leipzig, Parkbühne BossHoss Die urbanen Cowboys aus der hundereichen Prärie zwischen Prenzelberg und Wedding haben wieder ihren stählernen Rosse gesattelt (BossHoss ist der Name eines Herstellers von überschweren Motorrädern in Dyers, Tennessee) und nehmen uns mit in das endlose Outback um den Alexander- platz. Dos Bros, zwei Brüder mit Namen Boss Burns (Gesang, Waschbrett) und Hoss Power (Gesang, Gitarre) führen diese glorreichen Sieben an, mit ihnen reiten Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Harmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Percussion): Staubig und heiß wie die Wüste, doch es bleibt kein Auge trocken. 02.09. Erfurt, Messe 09.09. Dresden, Junge Garde Van Morrison Man kann den 1945 (!) geborenen nordirischen Singer/Songwriter durchaus mit Bob Dylan ver- gleichen. Allerdings hat er seine Karriere gleich mit verstärkter Gitarre begonnen und die ersten Hits wie "Gloria" mit der Rockband Them aufge- nommen. Seit Mitte der 60er ist er solo unterwegs (bei Konzerten natürlich mit Backing Band) und fühlt sich in Folk, Blues und Rock gleichermaßen zu Hause. Mit Dylans "It's All Over Now, Baby Blue" hatte er einen weiteren Riesen-Hit. Ähnlich wie beim Amerikaner ist sein Live-Gebaren: Er betritt in der Regel grußlos die Bühne und verlässt sie ebenso danach. Dafür verzichtet er dazwischen komplett auf Ansagen. 08.09. Dresden, Junge Garde 09.09. Erfurt, Messe auf einer an sich schon fetten Torte. Dazu eines der schönsten Festival-Areale in einer Seenland- schaft, die erst richtig im Entstehen ist und von Jahr zu Jahr schöner wird. Es gibt jede Menge Fun und Action im Umfeld, das Festival hat einen eigenen Strand. Hut ab, Highfield-Macher, Ihr habt wirk- lich alles richtig gemacht, dieses Ding ist in diesem Sommer schlicht nicht zu toppen. Es war darum auch relativ ausrechenbar, dass dieses Kraftpaket vorher ausverkauft sein würde. Glück für die wachen Kümmerer. Die anderen müssen nun das Netz checken. Doch Vorsicht vor Abzockern und Neppern! Und das nächste Mal früher zuschlagen! 19.-21.08. Großpösna bei Leipzig, Störmthaler See Highfield Festival Mit Rammstein haben sie den Festival-Coup des Sommers gelandet. Diese Band zieht allein so viel Leute, wie das Highfield-Gelände fasst. Und sie haben darüber hinaus ein wie immer superrundes, ausgewogenes Programm mit Highlights aller alter- nativen Szenen gebaut. Das gibt's in dieser verrückten Mischung wohl nirgends sonst: Paatie-Tekkno von Scooter neben schwerst korrektem Metalcore von Heaven Shall Burn, große alte Helden wie Skunk Anansie neben topaktuellen Überfliegern wie Annenmay- kantereit, dazu jede Menge Schmeckerchen à la Wanda oder die Eagles Of Death Metal. Da wird jeder nach seiner Facon selig, man be- kommt ein perfektes Festival-Billing und des Lan- des seit langem international wichtigste Band obendrein: Ein tonnenschweres Sahnehäubchen Rammstein Heaven Shall Burn

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