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BLITZ-07-2016-DRESDEN

BLITZ! Museumsnacht im September Der Ruf der Eule Nach 17 anregenden und spannenden Dresdner Museumssommernächten, die jeweilsimJulistattfanden,ruftdasEulenmaskottchennunimSpätsommerindieMu- seen der Stadt. Wer gleich dem Nachtvogel mit großen Augen die Wunder der Nachtwahrnehmenwill,hatdazuam17.Septemberzur18.MuseumsnachtDres- den die schönsten Möglichkeiten. Fast 50 Museen laden zu nächtlichen Ent- deckungen kreuz und quer durch die ganze Stadt ein. In bewährter Weise lassen sich mit den zur Museumsnacht eingerichteten Nachtlinien des öffentlichen Nah- verkehrsauchdieentlegenerenVeranstaltungsortebequemerreichen.Undsoviel- gestaltig wie die beteiligten Museen sind natürlich die vertretenen Themen, so kön- nen die Erkundungen von sächsischen Schülerhandschriften bis zu den Garten- plänen des indischen Maharadschas reichen. Trotz später Stunde gibt es eine Reihe von Angeboten speziell für Kinder. Also: Hingehen, entdecken und staunen mit großen Eulenaugen! Der Vorverkauf beginnt Mitte August. www.dresden.de/museumsnacht WORT: JW / BILD: MATTHIAS RIETSCHEL Neues Stadtbilderbuch Historisch und heutig Im Jahr 1993 konfrontierte Uwe Schieferdecker in dem Band "Dresden gestern und heute" erstmals historische Blickwinkel der Elbestadt mit dem damaligen Stadtbild. Nun hat sich das Stadtbild in 23 Jahren spürbar verändert. Grund genug, mit dem vorliegenden Buch "3 x Dresden … und aus der Luft" neuerlich markante Ansichten der Elbestadt vor dem Kriege dem Zustand im Nachkriegs- Dresden und von heute gegenüberzustellen. Selbst alten Dresdner fällt es schwer, historische Plätze mit der heutigen Stadt zu verknüpfen. Dabei helfen die umfangreichen Bildunterschriften und die vorangestellte Karte aus den 1920er Jahren. Der Band ist auf das Format A 4 und einen Umfang von 90 Seiten gewachsen. Zwischen den Blickwinkeln vom Großen Schlosshof, der Rampischen Gasse oder dem Neustädter Markt erleichtern historische Luftbilder das Ver- ständnis des Lesers. Gelegentlich blickt der Autor in die Zukunft und rückt einen Neubau des Narrenhäusels in den Kontext des aktuellen Stadtbildes. www.herkules-verlag.de WORT: G.A. / BILD: UWE SCHIEFERDECKER 4 Kurz und gut Moritzburg Festival In Aschenbrödels Reich Diesen Termin streichen sich Klassikfreunde seit Jahren fett im Kalender an: Das Moritzburg Festival. Unter Leitung von Jan Vogler gibt es vom 6. bis 21. August wieder erstklassige Kammermusik von Stars der internationalen Musikszene und hoffnungsvollenNachwuchskünstler(inne)n.Dannwirdauchder10.Geburtstag derFestival-Akademiegefeiert,indersichTalenteausallerWeltzumMusizieren treffenundindiesemJahrWerkevonRossiniundSchumannsowieBrahms'Dop- pelkonzertfürVioline,VioloncelloundOrchesterunterderLeitungvonJosepCa- ballé Domenech einstudieren. Desweiteren gibt es jede Menge Konzerte, so in derGläsernenManufaktur,derMoritzburgerKircheundimSchlossMoritzburg, auch die Orchesterwerkstatt in den Elbe Flugzeugwerken Dresden und das be- liebte Musik-Picknick im Schloss Proschwitz finden wieder statt. Karten für die knapp 20 Konzerte bekommt Ihr z.B. unter (0351) 16092615 sowie im Inter- net.EineEmpfehlungsinddieöffentlichenProben,dakostetderEintrittnur5Euro. www.moritzburgfestival.de WORT: AJ / BILD: OLIVER KILLIG Sommertheater im Bärenzwinger Glücksjagd im Wilden Westen Alle sind besessen von der Suche nach dem großen Glück und Geld im Stück "Coltfingers letzter Schuss - Ein Shakespeare aus dem Wilden Westen" (Buch und Regie: Peter Förster). Premiere feiert die Komödie beim diesjährigen Som- mertheater im Bärenzwinger am 15. Juli. Im Mittelpunkt steht der gerissene Ge- schäftsmannColtfinger(DominikBreuer),derdenIndianernmitallenTricksnach ihremLandtrachtet.DochHäuptlingInsHerztreffenderPfeil(DennisDagli)lässt sich nicht kaufen und hört nur auf die Naturgesetze. Um die Sorgen und Sehnsüchte der Gäste im Saloon kümmern sich zwei reizende Girls. Schlitzohri- ger Witz und brutale Wirklichkeit von Auswanderern und Einheimischen einst und heute liegen nah beieinander in dieser Inszenierung, wobei die fünf jungen Schauspieler auch die klischeehafte Wildwestromantik aus Karl-May-Filmen amüsantundunterhaltsamaufdieSchippenehmen.Gespieltwirdbis18.8.und dann wieder von 23.8. bis 4.9., täglich außer montags. www.sommertheater-dresden.de WORT: LILLI VOSRTY / BILD: TOBIAS KADE

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