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BLITZ-07-2016-DRESDEN

16 Special BLITZ! Dieser Sommmer hat sich bereits im Juni komplett abgeregnet, da kann einfach nichts mehr kommen. Es bleibt ihm also nichts weiter übrig, als sich nunmehr ausschließlich strahlend blau und staubtrocken zu präsentieren, mit heißen Badetagen und lauen Partynächten. Garantieren können wir das freilich nicht, den einschlägigen Vorhersagen ist bekanntlich nicht zu trauen. Es hilft also nicht, die Wetter-App zu befragen, die sagt sowieso komplett das Gegenteil von der des Nachbarn. Stattdessen solltet Ihr einfach Tickets kaufen und zu den Konzerten gehen, es wird schon nicht regnen. Vielleicht trefft Ihr am Bierstand ja den Nachbarn oder die schöne Nachbarin und fangt endlich mal ein Gespräch an?! Konzert-Special Strahlend blau und staubtrocken In Extremo Sie haben's erfunden. Sänger Michael Rhein tourte Anfang der 90er im Sommer mit seinem Mittelalter- haufen über die größer werdenden Märkte, im Winter zog er mit der Rockband Noah durch die Clubs. Eines Tages stellte er die Dudelsäcke von Sen Pusterbalg und Dr. Pymonte (die Band hieß damals schon In Extremo) vor die Verstärker der Rocker - und siehe, es funktionierte nicht nur, es knallte ganz außerordentlich. Der Rest ist Pop-Musik-Geschichte. SpäterwarensieauchdieErsten,diedenMediäval- Purismus in Richtung Steampunk verließen. Ein Großteil der Herde folgt wie immer getreulich … 22.07. Creuzburg, Burg 23.07. Görlitz, Kulturbrauerei 19.08. Leipzig, Parkbühne 20.08. Magdeburg, Festung Mark Picknick Open Air Das Ding, das uns gerade noch gefehlt hat: Ein korrektes Festival auf einer idyllischen Insel. Keine Wall of Death, keine Bierleichen, sondern relax- tes Hochsommer-Musik-Vergnügen, zu dem man auch die Kids mitnehmen kann. Auf der Bühne Ch- arme und Message, ohne den Amp ständig auf der 10 zu quälen. Mark Forster (Foto), Johannes Oerding, Philipp Dittberner oder Lot aus Leipzig schaffen es auch so. Es gibt ein breites Angebot an Rundum-Unterhaltung, vor allem für Kinder, ebenso reichlich zu essen und zu trinken. Darüber hinaus ist es nicht nur nicht verboten, sondern aus- drücklich erwünscht, Picknickkörbe mitzubringen. Entspannt, freundlich und sieben Stunden Musik vom Feinsten: Das hat wirklich gefehlt! 23.07. Halle, Peißnitz Simply Red Es ist keine Band im üblichen Sinne: Simply Red ist seit 1984 in Grunde der Name für die in der Besetzung häufig wechselnde Begleitformation des Sängers und Songschreibers Mick Hucknall, dessen knallrotes Haar auch der Namensgebung diente. Hucknall wurde sofort zum Star, sein Aufstieg war kometengleich - aber keinem hohlen Hype geschul- det: Schon die erste Single, "Money's Too Tight (To Mention)", ging in die Top Ten, die nächste, "Holding Back The Years", auf Platz 1. Es folgten Hits hageldicht von "A New Flame" über "If You Don't Know Me By Now" bis zu "Stars": Nach fünf Karrierejahren war Hucknell schon ein Superstar, bis heute hat er 50 Millionen Alben verkauft. 27.07. Dresden, Elbufer 31.07. Erfurt, Messe Neil Young Für viele das Konzert des Jahres. Trotz Udo Linden- bergs letztens im Stadion. Die beiden Rock-Idole sind fast gleichen Alters, Young ist mit 71 eine Winzigkeit voraus. Beiden haben sich die Jahre im Rock-Biz tief ins Gesicht gekerbt, beide werden kultisch verehrt. Und trotzdem gibt es, bei allem Respekt, doch Unterschiede. Nichts gegen "Cello", "Mädchen aus Ostberlin" oder "Hinterm Horizont geht's weiter". Dafür wird des Landes be- liebtester Nuschler hierzulande zu recht heiß ge- liebt. Aber Neil Youngs "Like A Hurricane", "Heart of Gold" oder "Rockin' In The Free World" kann die Mehrheit der Menschen auf der ganzen Welt mitsingen: Udo ist ein deutscher Heiliger. Aber Neil Young ist eine Religion. 20.07. Völkerschlachtdenkmal WORT:FW/BILD:BRYANADAMS,JAYBLAKESBERG,DEANCHALKLEY,CHRISTOPHEISENMENGER,DEBORAMITTELSTAEDT,ROBINSCHMIEDEBACH,CHRISTIANTHIELE,ROBERTWINTER,VERANSTALTER

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