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BLITZ-06-2016-LEIPZIG

6 Magazin ... und, wenn sie es ernst meinen, die Ergebnisse ihres Denkens in die Zukunft schreiben. Ricarda Stöckel, 1950 in Zwenkau gebo- ren, hat sich mit einem Science-Fic- tion-Roman an die Zukunftsvision unserer Stadt gewagt. Und sie bril- liert dabei. Im Engelsdorfer Verlag erschien Ende letzten Jahres "Neuseenstadt 2040 - Geschichte einer Unterneh- merin" und beinhaltet all dies, was gute Science Fiction ausmacht: Liebe, Leben und positive Konflikt- lösungsansätze. Natürlich ist die beschriebene Krise eine tiefsit- zende - mehr darf auch nicht ver- raten werden - aber Ricarda Stöckel sagt im Interview: "Die Fol- gen der Überwachung unseres All- tags durch Computer kann ich schon heute nicht einschätzen. Auch da weiß ich nicht wirklich, was später auf uns zukommen wird. Sicher werden wir auch künf- tig neue Vorteile mit neuen Nach- teilen erkaufen müssen. Doch vie- les wird so selbstverständlich sein, dass wir es nutzen und nicht darü- ber nachdenken." So klingt im Buch auch die heute geführte und zeitaktuelle Diskus- sion zur Smart-Cities-Thematik an. Wieviel Freiheit ist möglich? Wie- viel Überwachung - besonders in der Pflege älterer Menschen - ist nötig? Wieviel Markt braucht der Mensch? Und Fragen wie diese werden in nächster Zeit nicht verstummen. Am 30. Juni begibt sich Ricarda Stöckel nun in den Stadtteilladen Leipziger Westen, Karl-Heine- Straße 54, und in die Diskussion. Sie wird aus ihrem Buch lesen und von ihrem Schreiben erzählen. Schließlich hat sie dieses Schrei- ben schon seit Jahrzehnten zur Klasse gebracht - nicht zuletzt während ihrer Zeit ab 1990 bei der allerersten deutsch-deutschen Zeitung "Wir in Leipzig". Auch die wirtschaftlichen Aspekte im Buch sind aus Erfahrung gereift, war Ricarda Stöckel doch auch zehn Jahre ihres Lebens Redakteu- rin für ein großes Energieversor- gungsunternehmen. "Gerade weil die Familien in Zukunft stärker aus- einandergerissen werden, müssen Lösungen gefunden werden, wie hilfsbedürftige Menschen, egal ob jung, alt, krank oder schwach, auf menschenwürdige Art Hilfe be- kommen. Deshalb finde ich es so wichtig, dass die Menschen, die dazu in der Lage sind, sich und an- deren selbst helfen. Das kann ge- nauso für Flüchtlinge gelten, die auch viel selbst tun könnten, um ihre Lebensbedingungen zu ver- bessern." Und davon erzählt "Neuseenstadt" und vom Jahr 2040, welches ja nun wirklich nicht mehr so fern ist. WORT UND BILD: VOLLY TANNER Ricarda Stöckel 2040 in Neuseenstadt Stadtentwicklung, Veränderung, Urban Lifestyle, ja, selbst solche Kampfbegriffe wie Gentrifizierung brauchen Menschen, die über das Jetzt und Heute nachdenken ... Neue Vorteile mit neuen Nachteilen erkaufen BLITZ! Renault Kadjar ENERGY TCe 130: Gesamtverbrauch (l/100 km): innerorts: 6,8 außerorts: 4,9; kombiniert: 5,6; CO2-Emissionen kombiniert: 126 g/ km Renault Kadjar: Gesamtverbrauch (l/100 km): kombiniert: 5,8 – 3,8 CO2-Emissionen kombiniert: 130 – 99 g/ km (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007) •ManuelleKlimaanlage•RadioUSB+Bluetooth® •Tempopilot•AutomatischeParkbremse•16-Zoll-Stahlfelgen * UnserBarpreisfüreinenRenaultKadjarLifeENERGYTCe130. AbbildungzeigtRenaultKadjarBose® EditionmitSonderausstattung.

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