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BLITZ-06-2016-HALLE

BLITZ! 4 Kurz und gut Mitmachkonzert auf dem Markt Halle spielt mit "Ein Unternehmen ist wie ein Orchester", sagt Matthias Lux, Geschäftsführer der Stadtwerke Halle, und feiert den 25. Geburtstag seines Unternehmens gemein- sam mit der Staatskapelle Halle, die ihrerseits den zehnten feiert. Höhepunkt am 26. Juni ist ab 14 Uhr das große und erste Mitmachkonzert auf dem Markt. Wie der Name und auch das Motto "(H)alle spielt mit" verraten, darf jeder gemein- sam mit den Profi-Musikern der Staatskapelle auftreten. Ihr solltet Euch zuvor online unter buehnen-halle.de/mitmachkonzert anmelden und könnt dort auch die Noten für das Ereignis herunterladen. Unter der Leitung von Generalmusik- direktor Josep Caballé Domenech (Foto) werden Werke des Filmmusikkompo- nisten John Williams, die "Ungarischen Tänze" von Johannes Brahms, Georges Bizets "Carmen"-Ouvertüre und Ausschnitte aus Beethovens 9. Sinfonie gespielt. Wer kein Instrument beherrscht, darf mit Kochtopf und Löffel teilhaben, in die Hände klatschen oder bei "Freude schöner Götterfunke" einfach mitsingen. www.stadtwerke-halle.de WORT: JENNIFER SEMMER / BILD: SWH Exit Games am Steintor Nur ein Spiel? Folgender Tathergang: Ein Serienkiller hat Euch verschleppt und in seinen ge- heimnisvollen Salon eingeschlossen. Exakt 60 Minuten bleiben Euch, um die- sem Gefängnis zu entkommen. Ihr beginnt, das möblierte Zimmer auf den Kopf zu stellen, um nach einem Schlüssel zu suchen, aber alles, was Ihr findet, sind Hinweise, Rätsel und Geheimnisse. Und die Zeit läuft ab. Exit Game nennt sich dieser Selbsterfahrungstrip. Am Steintor 13 haben drei Freunde, die sich seit der Schulzeit kennen, eine geräumige Altbauwohnung für dieses Rollenspiel umgebaut. Wer sich traut, darf es spielen, doch für schwache Nerven ist das nichts. Altersfreigabe ab 18. Seid kreativ, arbeitet im Team (2-6 Personen), deu- tet die Zeichen und kombiniert. Wir haben dieses morbide Abenteuer für Euch getestet, für anspruchsvoll und sehr empfehlenswert befunden. Eine klug durch- dachte, atmosphärische und detailverliebte Illusion. Das nächste Mal geht es in eine ägyptische Grabkammer oder ins Gefängnis "Halcatraz". exitgames-halle.de WORT: THOMAS LEIBE / BILD: P.D. Hanka Rackwitz als Autorin Das Yin zum Yang Flippige Gummistiefel, ein sympathisches Lächeln und die pure Lebens- freude in Person - so könnte man den TV-Star in Kurzform beschreiben. Hanka Rackwitz gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Prominenten des Landes. Ihr Lachen steckt an. Eigentlich wollte Hanka Rackwitz nie ein Buch schreiben. Doch zum Glück kam es anders. Und so debütiert sie mit einem Werk, das sich ebenso aus der Masse hervorhebt wie seine Schöpferin selbst. "Wenn es auch nur einem einzigen Menschen hilft, sich auch nur eine Minute seines Lebens besser zu fühlen, dann hat es sich doch schon gelohnt", erklärt die Auto- rin ihre Entscheidung, mit "Ich tick nicht richtig" ein Buch verfasst zu haben, das einen Einblick in ihre persönlichste Welt gewährt, in der Zwänge das Leben bestimmen. Dass es so viel positive Resonanz darauf gibt, damit hat sie nicht gerechnet. "Viele Menschen, denen es ähnlich geht und die sich aber isolieren und diese 'Macken' verstecken, fühlen sich ein bisschen befreit und verstan- den. Das gibt mir ein ganz tolles Gefühl, dass das, worunter ich leide, viel- leicht doch zu etwas gut ist." Und ihre Fans dürfen hoffen. Auch wenn vor- erst kein weiteres Buch in Planung ist, so vermisst Hanka Rackwitz doch bereits etwas Liebgewonnenes - die ganz private Zwiesprache mit sich selbst. "Mal schauen, wo es mich im Leben noch so hinpustet, und ob sich dort etwas findet, worüber sich zu schreiben lohnt. Das menschliche Mit- einander und Handeln bietet hierbei viele Facetten." Was wäre "Mieten, kaufen, wohnen" ohne Hanka Rackwitz? Die TV-Mak- lerin strahlt einen ganz besonderen Charme aus und ist das Yin zum Yang auf Vox. Wer in Leipzig und Umgebung eine Wohnung sucht, dürfte sie kennen. Doch wie verbringt die selbsternannte Sesselphilosophin ihren Feierabend? Vielleicht mit einem guten Buch? "An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich selbst keine große Lese-Maus bin", gesteht die Debüt- Autorin. "Kriminalromane, Psychothriller, maximal eine humoristische Analyse un- serer Zeit von nicht allzu tiefschürfenden Philosophen - das landet auf mei- nem Nachttisch. Seit ich aber fast jeden zweiten Tag nachschaue, wie sich mein Büchlein so im Verkaufs-Ranking schlägt, habe ich gesehen, welche großartigen Bücher und Themen es heute gibt. Ich habe mir vorgenom- men, mehr zu lesen. Mal schauen, was daraus wird. Vielleicht geht ja doch irgendwann einmal die Fernbedienung kaputt", witzelt die sympa- thische Sachsen-Anhalterin, die nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt ver- fallen ist, sondern auch den einfachen Dinge des Lebens, wie Nudeln mit Tomatensoße. Hanka Rackwitz schätzt Menschen mit Frische im Kopf, Fantasie, Lachen und guten Grundwerten - all jenen Dingen, die sie selbst verkörpert. Langweilige Gespräche mit egozentrischen Selbstdarstellern hingegen mag die gebürtige Merseburgerin ebensowenig wie sinnlose Hierarchien, Oberflächlichkeit, Engstirnigkeit, künstliche Aromen, Räu- cheraal, zu wenig Soße, Kaffeetrinken, überfahrene Tiere am Straßen- rand und Menschen, die noch nicht mal nachschauen. Gibt es eine Lebensweisheit, der die TV-Maklerin und ehemalige Big-Bro- ther-Teilnehmerin folgt? "Aktuell habe ich einen Lieblingsspruch, der von Albert Einstein stammt und einem im Beachtungsfall viel Zeit und Nerven spart: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und stets ein anderes Ergebnis zu erwarten." WORT: C.C. BIELING / BILD: HANKA RACKWITZ

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