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BLITZ-05-2016-LEIPZIG

Klein, fein und immer dabei - die Quicktipp-Karten von SACHSENLOTTO. Mit den praktischen Karten wird das Mitspielen bei SACHSENLOTTO noch einfacher. Es gibt sie für jeden Jackpot und jede Ziehung bei Eurojackpot sowie für LOTTO 6aus49 mit Spiel 77 und SUPER 6. Mit ihnen wird der Spielauftrag fix und fertig erstellt, jeder kann immer wieder mitspielen, so oft er möchte und mit immer neuen Tipps. Ideal für alle, die gern auf den Zufall setzen. Möglich macht dies der Barcode auf den Quicktipp-Karten. Wird dieser eingescannt, werden die entsprechenden Quicktipps über das LOTTO-Terminal erzeugt. Für die Zahlenkombinationen sorgt der Zufallsgenerator. Die jeweilige Spielart, der Ziehungstag, die Anzahl der Tipps und der Preis stehen vorher fest. Diese Informationen finden sich auf jeder Karte. Quicktipp-Karten gibt es in jeder SACHSENLOTTO-Annahmestelle, direkt am LOTTO-Terminal. Ganz neu ist die FERTSCH-Karte, mit ihr gibt es drei LOTTO-Tipps plus Zusatzlotterien für die Samstagsziehung. Praktisch: Die Quicktipp-Karte kann immer wieder verwendet werden. Die Karten werden an der Perforierung leicht abgetrennt und können im Portemonnaie aufbe- wahrt werden. Damit hat jeder einen echten Glücksbringer beim Spiel mit dem Zufall in der Tasche und kann jederzeit einfach dabei sein. www.sachsenlotto.de Spielteilnahme ab 18 Jahren. Verantwortungsbewusst spielen. Glücksspiel kann süchtig machen. SACHSENLOTTO Fix & FERTSCH und immer bereit Präsentation 12 Musik BLITZ! Nadine Maria Schmidt Ich bin der Regen Aurora All My Demons Greeting Me ... Es gibt Momente, da reibt sich der Hörer die Ohren und versinkt in Demut. Aurora Aksnes, die norwegi- sche Musikmotte mit dem perfekten Stilgefühl, macht auf ihrem Debütal- bum "All My Demons Greeting Me As A Friend" alles richtig. Jeder Ton, jede Melodie, jede Zeile, jedes Wort - absolut dort, wo der optimale Platz ist. Und wenn man ihr beim Sin- gen zuschaut, was ja aufgrund der Geburt des Netzes immer und je- derzeit möglich ist, sieht man, dass sie auch jeden Moment genau so meint. Reine Poesie in Liedern, Me- lancholie, zeitloses Writing und berührend bis in die letzten Zellen der Aufnahmefähigkeit. Und wer da hören kann, der höre! Und finde: Anleihen an die ganz Großen, wie im "Murder Song", wo schon am An- fang Leonard Cohen beim Melodie- bogen gehuldigt wird. Die kleine, kulleräugige Aurora leuchtet ein- fach in der Dunkelheit der konformen Musikgewinnscheffelung. Natürlich erzählt die Plattenfirma eine schöne Geschichte drumherum, von einem alten E-Piano, einem staubigen Dachboden und viel Heimlichkeit, doch dies braucht das Album gar nicht, ist Aurora doch in allem, was sie da abliefert, völlig faszinierend. Es sind ganz eigene Stücke da aus dem Norden, von Wintervögeln, Er- oberern und lyrischem Mit-den-Wöl- fen-Ziehen. Da liegt Schnee und Menschenleere und dazwischen hüpft und malt eine körperlich fast winzige, aber in ihrer Strahlkraft rie- sige Künstlerin herzenswarme Bilder in Musik in die zwischenmenschli- che Ödnis. Ihre Produzenten Mag- nus Skylstad und Odd Martin Skal- nes jedenfalls waren von ihrem Ma- terial so angetan, dass sie ihre Pro- duzentenburg abschlossen und mit ihr zusammen nun als ihre Band die Welt bereisen - um uns allen etwas Licht zu schenken. Eine Aurora eben. VOLLY TANNER "Lieder aus Gedichten" verkündet die Unterzeile. Also erstmal im Book- let geblättert: Lyrik in einer verrück- ten Zusammenstellung von der Ro- mantik (von Eichendorff, Droste- Hülshoff) über das Biedermeier (Eduard Mörike) bis zur Moderne der Rilke (für die Ewigkeit: "Der Panther") oder Else Lasker-Schüler und noch weit darüber hinaus. Spontane Reaktion: Unvertonbar. Schon gar nicht kann sich diese dem Außenstehenden eher zufällig schei- nende Reihung von in Sprachgestus und -duktus sehr verschiedenen Ge- dichten vertont zu einem stimmigen Album fügen. Doch wer die Leipzi- gerin kennt, die erst reif und klug und danach Musikerin wurde (mei- stens ist das umgekehrt, was dazu führt, dass wir so viele picklige Plat- ten erdulden müssen), der weiß, dass ihr und ihrer Band ein ganze Menge zugetraut werden darf. Tatsächlich ist das Ganze nuanciert, gefühlvoll und vielfältig intrumen- tiert, der Schwerpunkt liegt auf Piano, Bass und Cello. Die Chefin kann vokal eine erhebliche Band- breite im Timbre abrufen - von unbe- schwertem Frohsinn über sanfte Her- zenswärme bis hin zu dunkel-rauer Erfahrenheit. Ihr fallen zu komplexer Lyrik immer wieder einfache, zwin- gende Melodien ein. Am Ende geht es doch nicht ohne Brüche ab. Manches gerät - die Logik der Texte schließt anderes eigentlich aus - stark kunstliedhaft. So haben die ein- zelnen Lieder eine erheblich diffe- rierende Konsumierbarkeits- schwelle, meint: Das Album ist nicht einfach durchhörbar. Das ist aber bei der hohen Dichte an tiefen Tex- ten sowieso schwer; der Hörer sollte sich eher als Perlentaucher versu- chen, immer mal wieder einzelne Stücke herausfischen und sich ihnen ausführlich widmen. Am Ende hat dann jeder seine eigene Kette aus Kostbarkeiten gereiht. FRODO WAWRZYNIAK

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