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Kobalt - Club Royal

Kobalt - Club Royal

Gastro-Special

Kobalt - Club Royal

Einige haben sich vielleicht schon längere Zeit gefragt, was das kleine Gebäude am Rand der Elbterrasse unweit des Theaterplatzes eigentlich darstellt und wozu es genutzt wird. Das ursprüngliche Basteischlösschen wurde 1860 erbaut und zwei Mal neu errichtet. Das erste Mal bereits 1912, als es dem Bau der Uferstraße weichen musste, und nach der Bombardierung Dresdens ein weiteres Mal. Wie der Name schon sagt, zeichnet sich der Bau nicht gerade durch geräumige Verhältnisse aus. Daher haben sich Restaurant- und Cafébetreiber trotz der schönen Lage und der Freifläche direkt an der Elbe bislang vermutlich schwergetan (eine dauerhafte Nutzung erfolgte bisher lediglich als Büro für den Allgemeinen Deutschen Motorsport-Verband nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1980).
Nun hat es sich ergeben, dass zu einem Topf der sprichwörtlichen Deckel gesucht und gefunden wurde. Dieser Topf kommt regelmäßig beim Kochsternstunden zum Einsatz und gehört keinem geringeren als Clemens Lutz, dem Organisator des Menüwettbewerbs. "Ich bin immer wieder angesprochen worden, ob ich nicht auch kleinere Räume habe", erläutert der Gastronom und freut sich, dass er mit dem Basteischlösschen jetzt die passende Antwort geben kann.
Der Innenausbau ist noch nicht abgeschlossen, in der oberen Etage wird noch fleißig gebaut. Aber der Außenbereich und die kleine Bar der unteren Etage ist für Gäste bereits geöffnet und steht als gemütliche Anlaufstelle für das After-Work von April bis Oktober zur Verfügung - vorausgesetzt, das Wetter passt. Dann werden ab 17 Uhr kleine Gerichte vom Grill und leckere Getränke von der Bar angeboten. "Es soll ganz ungezwungen sein", malt sich Clemens Lutz die Stimmung aus.

Kobalt - Club Royal

Kobalt - Club Royal

Kobalt - Club Royal

Kobalt - Club Royal

Kobalt - Club Royal

Kobalt - Club Royal



Zum entspannten Plausch am Ufer gibt es gediegene Klänge auf die Ohren. In optischer Reichweite erstrahlt im Sommer das Japanische Palais durch Lichtprojektionen am anderen Ufer, die historischen Raddampfer schnaufen elbaufwärts zu ihren Liegeplätzen, und hin und wieder werden schwimmende Biber in der Elbe gesichtet.
Wenn keine privaten Einmietungen und Feierlichkeiten stattfinden, könnt Ihr am Wochenende bei chilligen Beats, coolen Drinks und frischem BBQ "kobaltzen".
Ist der Innenausbau endgültig abgeschlossen - wofür ein sechsstelliger Betrag investiert wird - öffnet das Herrscherhäuschen dann alle vier Monate bekannten DJ's die Türen, die mit elektronischer Musik Partyleben ins Gemäuer einziehen lassen.
Ebenfalls aller vier Monate werden die Kochsternstunden-Weinpartys ausgetragen, für die sich Lutz die Unterstützung vom Radebeuler Weinhändler Matthias Gräfe holt. Somit wird alle zwei Monate ein Highlight den neuen Kobalt-Club erstrahlen lassen.
Der Club ist direkt am linkselbischen Fahrradweg gelegen und nicht weit von der Haltestelle Theaterplatz entfernt. Wer sich vor verschlossenen Türen findet, der geht einmal ums Gebäude herum. Der Haupteingang führt über die Terrasse, der Treppenzugang bleibt vorerst geschlossen.

Kobalt - Club Royal
Dresden · Theaterplatz 3
Telefon (0351) 501 93 02 50
www.kobalt-club.de

Wort: Tobias Heimbold / Bild: Tobias Kade



Kastenmeiers

Kastenmeiers

Kastenmeiers

Kastenmeiers

Kastenmeiers

Gerd Kastenmeier bittet zu Fisch. Kenner und Laien werden schon beim Studieren der Speisekarte aus dem Staunen nicht herauskommen, aber im Restaurant im Taschenbergpalais gibt es noch viel mehr zu sehen.
Vorweg noch der Hinweis auf den letzten Akt im alten Standort Kurländer Palais: Am 30. August steigt der 6. Kulinarische Gig mit der Band Karat. Die Tickets sind limitiert und auf der Website erhältlich.
Die Zukunft spielt dann im Taschenbergpalais. Angefangen beim Interieur, das bereits beim Betreten des Restaurants zum Innehalten verleitet. In dem, grundlegend sachlich und zurückhaltend, gestalteten Gastraum mit grauem Putz an den Wänden und klaren Linien im Mobiliar kommen die großformatigen Gemälde und Bilder der wechselnden Ausstellungen besonders gut zur Geltung. Selbst die Angebotstafeln werden durch Künstler Kay "Leo" Leonhardt zu einem echten Hingucker. Was zum Gucken gibt es nun auch in der separaten Sushi- und Austernbar, die dienstags bis samstags mit 22 Plätzen von 17 bis 23 Uhr geöffnet hat und in der das Sushi vor den Augen der Gäste vom japanischen Sushi-Koch Takamitsu Hanawa - kurz Taka - zubereitet wird. Von den Hartschalenmeeresfrüchten werden immer mindestens drei verschiedene Sorten angeboten. Barkeeper Mo alias Mouiti Manapori stammt aus Australien. Er war so wie Taka schon im Kurländer Palais Teil des Teams und mixt hinter dem Tresen internationale Cocktailspezialitäten und Eigenkreationen. Ab September sind Veranstaltungen geplant. Und damit nicht genug der Neuheiten. Direkt gegenüber wurde eine Smokers Lounge eröffnet, wo die Gäste eine gute Zigarre direkt aus dem Humidor und ein Digestif aus dem gut sortierten Angebot genießen können.

Kastenmeiers im Taschenbergpalais
Dresden · Taschenberg 3
Telefon (0351) 48 48 48 01
www.kastenmeiers.de

Wort: Tobias Heimbold / Bild: Tobias Kade, Sabine Mutschke



Club Lobo

Club Lobo

Club Lobo

Club Lobo

Club Lobo

Dass etwas Gutes dabei herauskommen kann, wenn Erfahrungswerte zweier verschiedener Elemente aufeinandertreffen, beweist Amine Ait Lachgar. Der Standort an der Louisenstraße 55 hat schon einige Konzepte erlebt - jetzt das siebente - woraus der neue und gleichzeitig alte Betreiber Gestaltungsideen abschöpfen kann. Er selbst bringt eine eigene Vita als DJ, zum Beispiel im Purobeach, und Organisator von Partys mit. Und so kommt es, dass er im Februar die Zeit des Kiezclub für beendet erklärte und im März stattdessen das Lobo eröffnete. "Mit dem Namen Kiezklub bin ich nie so richtig warm geworden", erklärt Amine seine Entscheidung. Wer jetzt denkt, dass hier lediglich ein Etikettentausch stattgefunden hat, der kann sich kaum deutlicher täuschen. Nur an drei Tagen Party reicht nicht aus, und so gibt es nun auch eine Lounge, die an mehreren Tagen geöffnet hat. Darüber hinaus hat sich im Inneren so einiges verändert. Goldene Farbakzente und Holz, Flachbildschirme an den Wänden, gemütlich kompakte Sitzgruppen in Lederoptik. Das alles wirkt jetzt elegant und modern. Im Keller findet das Partyleben statt und auf der großen Tanzfläche haben mehr Leute Platz zum Tanzen, als man es von außen vermuten mag. Hier jemanden nicht kennenzulernen, muss man wollen. Es fällt auch nicht schwer, dem geheimnisvollen Fremden oder der charmanten Schönen, einen auszugeben. Die Cocktails und Getränke sind erschwinglich und lassen den ein oder anderen Abend sicher schnell zum Morgen werden. Dank idealer Anbindung an das Netz der Öffis ist es dann kein Problem, die neue Bekanntschaft auf ein Frühstück mitzunehmen...

Lobo Club
Dresden · Louisenstraße 55
Telefon (0351) 16 05 00 81
www.lobo-club.de

Wort: Tobias Heimbold / Bild: Max Patzig