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Atlantis

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Biergarten-Special - Teil 2

Alle sind dabei!


Wer hat noch nicht? Wer will noch mal? Die erste Runde des BLITZ!-Biergarten-Specials liegt hinter uns und bescherte erfrischte Kehlen und gesättigte Mäuler. Wir schützen keine Müdigkeit vor, denn in Dresden und Umgebung ist kulinarisch noch einiges zu holen - vor allem im Sommer. Auf geht's in die zweite Runde!


Atlantis

Atlantis

Atlantis

Was es ist? Griechisch, sagenumwoben, begehrt. Was es nicht ist? Ein untergegangener Mythos, denn in Radebeul - und ab August nach einer Renovierung auch wieder in Striesen auf der Borsberg-straße - tischt Familie Nitsos lebhaft auf. Warme und kalte Vorspeisen, Suvlaki, Gyros vom Drehspieß, Meeresfrüchte und Grillspezialitäten lassen den würzigen Vorgeschmack auf der Zunge Sirtaki tanzen. Und wen es angesichts der kletternden Temperaturen ins Freie zieht, der wird weder vom Außenbereich und erst recht nicht von der bemerkenswerten Auswahl heimischer Weine enttäuscht. Für die herbe Erfrischung werden halbe Liter Bitburger oder Köstritzer Schwarzes gezapft und für vollgeschlagene Bäuche ist natürlich auch der Ouzo nicht weit. Kali Orexi und Ja mas!

Radebeul, Maxim-Gorki-Straße 2
www.atlantis-radebeul.de



Heidemühle

Heidemühle

Heidemühle

Im Herzen der Dresdner Heide befindet sich die Heidemühle. Das Haus mit großzügig angelegtem Biergarten kann auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in das 16. Jahrhundert reicht. Seit jeher diente das Gebäude verschiedenen Zwecken und so kommt es, dass sich Besucher an besonders heißen Tagen nicht nur mit deftigem Grillgut vom Hausschlachter und einem frisch gezapften Landskron stärken, sondern auch die Abkühlung im angrenzenden Feuerlöschteich genießen oder den Tag in der gemütlichen Jägerbaude vorm Kamin ausklingen lassen. Darüber hinaus findet sich der AWO-Stammtisch für interessierte Oldtimer-Fans ein und verschiedene Vorträge und Veranstaltungen frönen dem Fernweh - mehr dazu im Internet. Von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen ab 10 Uhr geöffnet.

Radeberger Landstraße 100
www.heidemuehle-dresden.de



Paddy Foley's

Paddy Foley's

Paddy Foley's

Für Striesener Fans irischer Pubatmosphäre ist das Paddy's längst keine Neuigkeit mehr. Seit 1999 begeistert es mit irischer Küche, irischem Bier und Live-Events - natürlich nicht ausschließlich. Darüber hinaus lockt es Montag bis Samstag ab 15 Uhr mit Angeboten über den irischen Tellerrand hinaus. Neben Irish Stew und Fish'n'Chips (um die 7,50 Euro) gibt's auch Kartoffelrösti (11,20 Euro) oder eine Currywurst (5,20 Euro). Gleiches Prinzip gilt für die Getränke. Neben Guinness und Murphy's Stout, traditionell im Pint (0,568 l) ab 4,30 Euro, gibt es auch Warsteiner vom Fass für 3,40 Euro oder Flaschenbiere zum Kennenlernen und "Probierpreisen" ab 2,90 Euro. Alles, auch nichtgenannte Klassiker, kann man im Außenbereich zu sich nehmen - selbst im Winter, denn dann wird geheizt.

Schandauer Straße 55
www.paddyfoleys.de



Fährgarten Johannstadt

Fährgarten Johannstadt

Fährgarten Johannstadt

Zwischen Elbradweg und Elbe, mitten im Grün des Südufers, stehen vor allem in den Sommermonaten Fahrräder dicht an dicht gedrängt. Das Konzept des Fährgartens Johannstadt geht über den einfachen Biergarten hinaus und begeistert Jung und Alt. Es lockt eine Raus-aus-dem-Trubel-Atmosphäre, kombiniert mit Deftigem vom großen Grill und Erfrischungen aus Fass und Flasche. Während sich die Kleinen auf dem nahegelegenen Abenteuerspielplatz oder beim Familiensporttag austoben, genießen die Großen den Blick auf die Dresdner Silhouette die Musik des Biergarten-Dixielands oder das herrliche Gefühl, anderen bei sportlichen Höchstleistungen beizuwohnen, die regelmäßig auf dem Wasser gezeigt werden. Da entspannt es sich gleich zwemal so gut. Geöffnet ist täglich von 10 bis 24 Uhr.

Käthe-Kollwitz-Ufer 23b
www.faehrgarten.de



Gasthof Coschütz

Gasthof Coschütz

Gasthof Coschütz

Der traditionsreiche Gasthof bietet neben einer guten Anbindung an berühmte Sehenswürdigkeiten vor allem während der Sommermonate einen idealen Ort zum Ausklang des Alltags. Kulinarisch kann hier aus den Vollen geschöpft und im Freien genossen werden. Das gesamte, vielfältige Speisenangebot, das den Fisch-, wie auch den Fleisch- und den Salatliebhaber bedenkt, steht auch auf der Terrasse zum Verzehr bereit. Abwechslung bietet die Karte denjenigen, die zum Feierabend keine großen Mahlzeiten suchen. Leichte Kost und kalte Speisen gibt es bereits ab 6,70 Euro und sie werden hervorragend mit 0,4er Hopfengold vom Fass ab erschwinglichen 2,90 Euro ergänzt. Mit der Buslinie 63 oder der Straßenbahn 3 ist der Gasthof schnell und einfach zu erreichen. Der Biergarten öffnet täglich um 11 Uhr.

Kleinnaundorfer Straße 1
www.gasthof-coschuetz.de



Zur Post

Zur Post

Zur Post

Das Haus, seit rund zwanzig Jahren als Familienunternehmen geführt, steht bereits über einhundert Jahre. Doch das Alter sieht man ihm gar nicht an. Das Innenleben erfreut durch eine zurückhaltende, moderne Gestaltung mit ausgewählten Zeitzeugen. Der Biergarten erweckt hingegen einen Anflug üppiger tropischer Gefilde. Ausladende Grünpflanzen vermitteln das Flair ferner Regionen und erleichtern das Abschalten vom Alltagsstress. Richtig gut geht's einem schließlich nach dem Genuss deftiger Hausmannskost zusammen mit einem Schoppen oder einem Glas frisch Gezapften. Vom Würzfleisch übers Bratenbrot bis hin zum Schnitzel oder der Roulade - hier bleiben keine Wünsche offen. Gut gestärkt kann man zuletzt auch mal alle Neune abräumen. Täglich ab 17 Uhr, sonntags von 11 bis 14 Uhr.

Pirnaer Landstraße 13
www.pension-gaststätte-zurpost-dresden.de



Landhaus Lockwitzgrund

Landhaus Lockwitzgrund

Landhaus Lockwitzgrund

Wer sich mal wieder die Wanderstiefel schnürt und eine Tour im Lockwitztal plant, der sollte unbedingt auch das Landhaus Lockwitzgrund als Etappenziel in Angriff nehmen. Unter der überdachten Terrasse lässt es sich herrlich rasten und eine Stärkung genießen. Gegen den Durst gibt es für 3,50 Euro ein kühles 0,4 Warsteiner oder Wernesgrüner vom Fass, gegen den Hunger lässt man sich von Inhaber und Küchenchef Thomas Kaiser kulinarisch begeistern. Er selbst spricht von einem erfüllten Kindheitstraum, den man aus der Zusammenstellung der Speisekarte herauszulesen glaubt. Ein vorzügliches Angebot klangvoller Gerichte, wie das geeiste Gurkensüppchen und das gegrillte Argentinische Roastbeef, macht Appetit. Montags ist Ruhetag, sonst wird ab 11.30 Uhr geöffnet.

Lockwitzgrund 100
www.landhaus-lockwitzgrund.de



Griechisches Kneipchen

Griechisches Kneipchen

Griechisches Kneipchen

Am dichtbebauten Marktplatz in Altkötzschenbroda, zwischen Fachwerk und Bogentoren zahlreicher kleiner Läden und Lokale, lässt sich geselliges Hinterhoftreiben erleben. Das Griechische Kneipchen lädt in seine zurückgezogene, grüne Oase ein und lässt den Aufenthalt kulinarisch aufleben. Die umfangreiche Speisekarte lässt aus dem Ofen, vom Grill oder in der Pfanne wählen. Gegessen wird zünftig und reichhaltig. Der große Hunger wird einschließlich Beilagen ab etwa 12 Euro gestillt, wer etwas Leichtes sucht, kommt mit einem Einsatz um die 6 Euro auf seine Kosten. Getrunken wird Goldenes vom Fass oder aus der Flasche, beispielsweise das große König Ludwig Weizen für 3,70 Euro, Roter und Weißer aus dem kleinen Schoppen ab 4,60 Euro.

Altkötzschenbroda 59 · Telefon 79 55 22 45



Don Michele

Don Michele

Don Michele

Unweit des Kaitzbachs finden nicht nur Ausflügler eine schöne Gelegenheit, im Gästegarten des Don Michele einzukehren. In den Sommermonaten bietet das italienische Restaurant auch eine hervorragende Möglichkeit, den Feierabend oder die Mittagspause zu verbringen - außer montags und dienstags, da ist Ruhetag. An den anderen Tagen genießt man zum Mittagstisch eines von fünf Angeboten ab 4,40 Euro. Die Palette reicht von italienisch über rustikal bis hin zu vegetarisch und Fisch. Dazu gibt's das große Alkoholfreie ab 3,60 Euro (Hefeweizen) oder, wenn die Schichtglocke bereits geläutet hat, das vollwertige Goldene ab 3,90 Euro (Warsteiner, König Ludwig). Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, auch der Gastraum lässt die Besucher naturverbunden einkehren - sehenswert!

Karlsruher Straße 143
www.pizzeria-donmichele.de



Mickt'ner Weibswirtschaft

Mickt'ner Weibswirtschaft

Mickt'ner Weibswirtschaft

In der gewölbeartigen Stube der Mickt'ner Weibswirtschaft erleben die Gäste nostalgische Gemütlichkeit dank der liebevoll gestalteten Einrichtung und eines sehenswerten Wandgemäldes, passend zum Namen. Auch das Angebot gutbürgerlicher Küche richtet sich danach. "Eben e bissl scheene, fast wie bei Omi daheeme." Auch die Preise lassen gemütliche Stimmung aufkommen und laden zum Verweilen ein. Die Weiberwirtschaftspfanne kommt für 9 Euro auf den Tisch und dazu gibt es das große Freiberger oder Pupen-Schultzes Schwarzes für 3,35 Euro. Der reichhaltige Mittagstisch wird ab 8,75 Euro gedeckt. An schönen Tagen genießt man Speis und Trank im Biergarten, während man das Treiben auf der Elbe beobachtet. Mittwoch bis Freitag ist ab 17 Uhr, Samstag und Sonntag ab 12 Uhr geöffnet.

Herbststraße 1
www.micktner-weibswirtschaft.de



Wort: Tobias Heimbold / Bild: Tobias Kade




Anamit

Anamit

Anamit

Anamit

Anamit


Dass Teleportationen allmählich in den Bereich des Vorstellbaren rücken, ist ein alter Hut. BLITZ! zeigt Euch jetzt mal den neuen Hut, nämlich einen asiatischen Kegelhut oder auch Reishut genannt. Was das Besondere daran ist? Den haben wir von einer Reise mitgebracht - von einer Zeitreise.
Für Euch haben wir uns durch das Portal auf der Louisenstraße gewagt und dabei Erstaunliches erlebt. Nachmachen wird ausdrücklich empfohlen. Mit einem Schlag steht Ihr im Vietnam der siebziger Jahre, das früher noch "Annam" bezeichnet wurde. Auf den Gehwegen einer schmalen Straße findet ihr Tische und Holzbänke. Sie gehören zu einem Straßenrestaurant, wie man sie von alten schwarz-weiß-Aufnahmen kennt. Die Häuserwände sind mit Schablonengraffiti besprüht, mit Plakaten behängt, und durch ein Fenster kann man Köchen bei der Arbeit zusehen. Setzt Euch, um erst einmal alles auf Euch wirken zu lassen, und werft auch gleich einen Blick in die Zeitung von damals.
Hier werdet Ihr leider feststellen müssen, keine Zeitreise gemacht zu haben. Denn, was nach einer alten Zeitung aussieht, entpuppt sich als toll gestaltete Speisekarte. Nichtsdestotrotz bleibt der starke Eindruck bestehen, den das Anamit beim ersten Betreten hinterlässt. Die Sorgfalt und Liebe zum Detail, die Thu Minh Glei und ihre Familie in den Umbau gesteckt haben, strömen aus jeder Kleinigkeit. Angefangen von der Beleuchtung über die Gestaltung der Häuserwände und der Straße bis hin zum Sitzkissen mit zeitgemäßen Motiven. Es wurde keine Mühe gescheut, die Erinnerungen an die Heimat zum Leben zu erwecken. Die imposante Fassadenmalerei stellt unter anderem das Geburtshaus der Inhaberin dar, und in den Regalwänden, die einen ursprünglichen Wohnraum im hinteren Teil einrahmen, finden sich Originale aus der damaligen Zeit.
Was hier aus der Küche kommt, ist sofort klar: Frisch zubereitete, ausnahmslos original vietnamesische Gerichte, die den klassischen Drei zugeordnet werden: Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch. "Bei der Zusammenstellung haben wir auf Verträglichkeit geachtet", bemerkt Glei. Sie kennt die (Un-)Gewohnheiten europäischer Geschmacksnerven und möchte lediglich den Interessierten in Zukunft mit wöchentlichen Spezialangeboten einen noch tieferen Einblick in die traditionelle Küche ermöglichen. Einzig bei den Getränken findet man neben der authentischen Auswahl auch das gewohnte Angebot, so dass man nicht auf deutsches Bier oder französischen Wein verzichten muss.
"Wir lernen noch," gibt sich Glei bescheiden, "und danken unseren Gästen für ihre Hinweise." Das sehr gut besuchte Lokal und die Kommentare im Internet zeigen bereits einen Trend, dem wir uns voller Überzeugung anschließen: "Tolle Atmosphäre, sehr leckeres Essen, sehr liebes Personal."

Louisenstraße 30
Telefon 65 67 79 99
www.anamit.de

Wort: Tobias Heimbold / Bild: Tobias Kade


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