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Winterträume in Bad Elster

Winterträume in Bad Elster

Winterträume in Bad Elster

Kultur, Erlebnis und Winterspaß


Auch zur Winterszeit können wir im nahegelegenen Oberen Vogtland geistig und körperlich auf vielfältige Art und Weise aktiv werden.

Wer Ski und Rodel liebt, darf sich im Bad Schönecker Wintersportzentrum Skiwelt nach Herzenslust austoben, sich auf fünf Pisten tummeln, die modernen Liftanlagen nutzen, den Rodelhang unsicher machen oder auf dem ausgedehnten Loipennetz durch den verschneiten Wald pirschen. Zur Entspannung der strapazierten Muskeln verheißen anschließend die Sole-therme & Saunawelt in Bad Elster und die Bad Brambacher Bade- und Saunalandschaft willkommene Erquickung. Und für all diejenigen, die Wettkämpfe renommierter Wintersportler hautnah verfolgen möchten, hält der 2018er Terminkalender schon zu Jahresbeginn einen Höhepunkt bereit - den in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal vom 5. bis 7. Januar vorgesehenen FIS Continentalcup der Nordischen Kombination.
Gemäß dem Motto "Mens sana in corpore sano" engagieren sich die "Chursächsischen Winterträume" für das entsprechende geistige Äquivalent, wobei sich diese Vorschau auf die Veranstaltungen in Bad Elster konzentriert. Hier dürfen die Anhänger des Musiktheaters auf ein spezielles Bonbon gespannt sein, fristen doch die Schöpfungen des Franzosen Jules Massenet, abgesehen von "Manon", noch immer ein beklagenswertes Schattendasein auf unseren Bühnen. Und auch aus seiner "Thais" erlangte nur die "Meditation" als Wunschkonzertklassiker bleibende Popularität. Dem möchte am 19. Januar das nach dem Schriftsteller František Xaver Šalda, einem Sohn der Stadt, benannte Theater von Liberec mit einer kompletten Aufführung des Werkes abhelfen.
Nachdem am 13. Januar die Landesbühnen Sachsen in einer Musical-Fassung von John Cameron Zorro, den Rächer der Entrechteten, mit seinem fiesen Bruder die Klingen kreuzen lassen, führt die musikalische Reise der Landesbühnen wenige Tage darauf (26.01.) nach Italien, wo dem liebestollen Herzog von Urbino während einer "Nacht in Venedig" die gehörige Lektion erteilt wird. Seine enge Verbundenheit mit Bad Elster beweist das in Radebeul ansässige Theater zudem am 4. Februar. Dann ist ein Abstecher an den Wolfgangsee angesagt, wo ein fröhlich wiehernder Schimmel, das "Weiße Rössl", die Touristen willkommen heißt. Von der Radebeul benachbarten Semperoper begeben sich junge, verheißungsvolle Sänger des dem Hause angegliederten Studios auf den Weg zum Kurbad, um am Valentinstag musikalische Gaben zu überreichen.
Eine Adventsfeier der volkstümlichen Schlagerwelt kündigt Maximilian Arland für den 16. Dezember an. Assistieren werden ihm dabei Hein(tje) Simons, der im zarten Knabenalter mit seiner "Mama"-Version die Charts stürmte, und der nicht minder erfolgsverwöhnte Fernando Express. In ähnliche musikalische Regionen begibt sich Oswald Sattler, die "Stimme der Dolomiten" (28.01.), dem mit den Stimmen der Berge fünf ehemalige Regensburger Domspatzen zur Seite stehen.
Eine musikalische Nachlese zum Gabentisch nehmen Tom Gaebel und sein Orchester am 28. Dezember vor. Mit der Weihnachtsshow "A Swinging Christmas" verspricht der Publikumsliebling Jungen und Junggebliebenen glühende Wangen. "Hören Sie es riechen?", fragt Uwe Steimle einen Tag vor Heiligabend im weihnachtlich geschmückten König-Albert-Theater und präsentiert dabei eine kulinarische Genussreise rund um den Dresdner Stollen, die er als "backende Abendunterhaltung" bezeichnet. Als Schwergewicht in der Gilde der deutschen Comedians hat sich Markus Maria Profitlich einen besonderen Ruf erworben, den es am 27. Januar zu verteidigen gilt. Immerhin befindet er sich "schwer im Stress" und philosophiert nun über seinen nervenaufreibenden Kampf gegen die Volkskrankheit Nr. 1. Auch Eure Lachmuskeln werden dabei allerhand Stress ausgesetzt sein. Besinnlicher, weil mit dezenterem Humor hat sich hingegen Wolfgang Stumph für den 21. Januar ins Gespräch gebracht, das der erste Ehrenkünstler von Bad Elster höchstpersönlich als "öffentliches Selbstgespräch" betrachtet, in dem er aus seinen Büchern liest, Heiteres und Hintergründiges von seinen Dreharbeiten erzählt und auch Fragen aus dem Publikum nicht scheut. Zum Thema "Volksbegehren" bezieht Jürgen Becker (03.02.) Stellung. Das Aushängeschild des rheinischen Kabaretts referiert über die Geschichte der Fortpflanzung, empfindet Sex als beunruhigend, elektrisierend, schockierend und angenehm. Werfen wir mit ihm einen Blick durchs Schlüsselloch!

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Wort: Joachim Weise / Bild: Jan Bräuer